Die Entwicklung der Modelleisenbahn

Meine erste Modelleisenbahn war eine Märklin-Anlage! Weihnachten 1968 war es soweit. Wir haben den Hausanbau geschafft, jedes Kind erhält ein eigenes Zimmer. Großartig. Auf 1,80×1,20m erhielt ich ein wunderbares Weihnachtsgeschenk. Alles Taschengeld, jedes Geburts- und Namenstaggeschenk dreht sich ab jetzt um Märklin. Einmal im Jahr war die Vorfreude besonders groß: auf den neuen Märklin Katalog. Diese Erlebnisse haben mich bis heute geprägt, sodass für mich nur eine Dreileiter-Anlage von Märklin in Frage kam, als ich im Jahr 2004 nach 33jährigen Abstinenz – ich hatte meine Anlage mit 18 Jahren verkauft, um mir die Möbel für mein eigenes Zimmer leisten zu können – vom Modellbahnvirus erneut infiziert wurde. Mein Schwiegervater, selbst Besitzer einer kleinen Märklin-Anlage, hatte für meinen 3jährigen Sohn Lukas das Poster einer Märklin-Dampflok besorgt (P8; Art.Nr. 37030). Ich sah es und wie aus dem Nichts entstand ein Interesse für die Funktion einer echten Dampflok. Es folgten Internetrecherchen, Katalogstudien, Besuche von Dampflokveranstaltungen wie 150 Jahre Viadukt Altenbeken. Ich besorgte mir alle Märklin-Kataloge von 1994 bis 2004. Ab jetzt war die Modellbahn und die alte Eisenbahn der 1950er bis 1970er Jahre (wir Modellbahner sprechen von Epoche III) aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Motorradfahren und Eisenbahn waren meine dominierenden Hobbybeschäftigungen geworden. Ich studierte nicht nur Märklin-, sondern auch andere Kataloge von AC-Anbietern wie Roco und Fleischmann. Erste Pläne wurden geschmiedet; wo im Haus könnte eine Anlage aufgebaut werden? Na ja, bis zu meiner heutigen fertiggestellten Anlage entstanden so ca. 300 Vorentwürfe; erst mit Bleistift und Lineal, später mit einem Planungsprogramm (Wintrack). Dabei wechselten die Standorte im Haus mehrfach. Zimmer A, Zimmer B, Dachboden, Zimmer C und D, Zimmer A und B. Ich muss mich schon speziell bei meiner Frau bedanken, dass sie mich hat gewähren lassen. Selbst das Herausbrechen einer Trennwand war kein Problem, um genügend Platz zu schaffen für meine große Modellbahn. Die ist nun Wirklichkeit geworden. Wie sie sich so allmählich entwickelt hat, stelle ich auf dieser Seite dar. Nach einigen Jahren Bauzeit und in sehr fortgeschrittenem Stadium musste ich wieder von Neuem beginnen, habe alles auf Null gesetzt. Warum? Siehe unten…
Fertig, das wissen alle Modellbahner, wird eine Anlage nie; meine Modellbahnanlage ist jetzt – im Oktober 2019 – endlich so gut wie komplett fertig. Fahren, spielen, anschauen und sich freuen geht…
Erledigt in vielen Jahren sind folgende Arbeiten: Rahmenbau, Gleistrassenbau, Straßenbau, Landschaftsgestaltung, Gebäudebau, alle elektrischen Anschlüsse legen und die Komponenten testen. Hunderte Menschen und Tiere sind auf der Anlage verteilt; mein Rollmaterial ist so gut wie vollständig; es fehlen noch wenige Pkw-Modelle, die tw. auch noch nicht angeboten werden. Das Gleiche gilt für die Lokomotiven. Gräser, Büsche, Hecken und Bäume blühen.
Gedanken mache ich mir nun noch zu …
– Geräusche per Knopfdruck an passender Stelle erklingen lassen
– bewegliche Komponenten an geeigneter Position installieren, soweit sie meinen Anforderungen genügen. Hier spielt die Zeit für mich/uns. Aktuelle Viessman-Produkte sind mir nun doch zu einfältig.
– kleine Szenen mit Mensch und Tier einbauen
– Korrekturen an kleinen Bereichen durchführen

Der Besuch fremder Modellbahnanlagen ist für mich immer noch eine sehr spannende und lohnenswerte Sache, um meinen Modellbauerhorizont weiterzubilden! Und natürlich das Studium der Fachliteratur.

1969 - Meine erste Anlage: Ich stehe mit meinem Bruder Raimund - Cowboy mit Revolver, Büchse und Sherrif-Stern - an der Anlage und richte etwas...

Von meiner ersten Anlage existiert nur dieses eine Foto. Die Fläche ist ziemlich ausgereizt. 2 Außenkreise, ein 3tes Bahnhofsgleis, ein kleiner Güterbereich. Star der Bahn ist der Schnellzug mit der damals neuen E-Lok 03 und 5 Schnellzugwagen. Für mögliche Erweiterungen der Anlage fehlten die finanziellen Mittel sowie größere Räumlichkeiten.
Auf meinem Anlagen-Bild erkenne ich aus dem Faller-Sortiment – den alten Katalog betrachtend – den Bahnhof Schönblick B-103, das Stellwerk B-122 ganz rechts, daneben die Post B-211, die Kirche B-238. Im 1966er Faller-Katalog liegen die Preise bei 4,25DM (Post) bis 9,75DM (Bahnhof)!
Als Zugloks fungieren wohl die E03, eine E40, eine Tenderlok und eine Schlepptenderlok, soweit ich es erkennen kann. Eine E03 kostete 1969 58DM.
Nostalgisch veranlagt, setze ich einige ausgewählte Abbildungen aus den Märklin- und Faller-Katalogen sowie Wiking-Prospekten hier ein. Ach, es waren doch herrliche Abende im Bett, statt Vokabeln die Märklin-, Faller-, Vollmer- oder Wiking-Kataloge zu studieren…

Die Entwicklungsschritte in den Plänen

MoBa200401
Die erste Anlagenidee: In meinem Arbeitszimmer wird jedes Quentchen Platz genutzt. "gleisige Hauptstrecke, 1gleisige Nebenbahn, 2 Bahnhöfe, Mini-Bw und kleiner Schattenbahnhof. Aber der Bahnhof ist so kurz; ein Schattenbahnhof würde ein Schatten seiner selbst. Da muss es doch noch andere Möglichkeiten geben... Übrigens steht heute die Hälfte meiner Modellbahn hier auf diesem Platz in diesem Raum.
MoBa200408
Wie wäre es denn, wenn ich durch die Wand ein Durchbruchfenster breche und den kleinen Raum in direkter Nachbarschaft besetze? Längere Fahrstrecken, ein kleiner 3ter Bahnhof. Nur: die Überwachung in zwei unterschiedlichen Räumen ist vielleicht nicht sinnvoll.
MoBa200410
In der unteren Etage bietet sich zur Straße dieses Doppelzimmer an; was sagt meine Frau dazu? Ich plane erst einmal. Hmmm, Lange Strecken, aber schmale "Schläuche". Und: eine Wand müsste heraus, die komplette Telefon, Fax, Internetanlage müsste ich verlegen... Nicht so gut. Planungsstopp.
MoBa200411
Der Dachboden ist ja auch noch da: Schrägen sind nicht gut!!! Willst du 'ne große Anlage, muss sie niedrig aufgebaut sein. Blöd. Und immer auf den Dachboden arbeiten, weg von der Familie, 'ne, das kann doch keiner wollen. Dennoch war der Dachboden ernsthaft im Gespräch, deshalb ist der Entwurf auch sehr ausführlich gemacht. Aber: Ich hab' da noch eine Idee! Im ersten Stock könnten wir doch...
MoBa200508
Hier sind die Gäule mit mir schon etwas durchgegangen. Wenn wir anbauen würden, könnte ich ja ein Dreifachzimmer sinnvoll ausgestalten... Nur: wer will ein noch größeres Haus, wer soll das bezahlen? Also auf dem Teppich bleiben und Argumente liefern für eine "kleinere" Lösung.
MoBa200602
Ja, wenn ... Das Haus hat ja eine Etage, die sich auch zur anderen Verwendung anbietet. Das wäre was. 80m Fahrstrecke pro Hauptbahn! Aber ein Familienvater darf ja auch mal träumen und bricht die Planung ganz schnell wieder ab...
MoBa201212
Endlich ist ein geeigneter Ort gefunden. Die Anlage ist mittlerweile in der gefühlt 120ten Version mit Wintrack geplant. 2007, es kann losgehen. Während der Bauphase von 2007 bis 2012 habe ich fortwährend mehr oder weniger große Veränderungen in den Plan eingearbeitet. Hier die ziemlich letzte Version vom Dezember 2012, die in dieser Ausführung angedacht war, aber nie gebaut wurde. Hier liegen etwa 180m Fahrgleise. Kurz danach kam der Entschluss zur Planänderung: Abbau, Neubau, alles eine Nummer kleiner und einfacher, schneller zu realisieren. Ohne PC-Steuerung, ohne automatische Zugbeeinflussung, manuell steuerbar.
MoBa201212SchBf
Zur Anlage vom Dezember 2012 gehört dieser Plan des Schattenbahnhofs. Er umfasst etwa 140m Gleise. Links verläuft die Schleife zur Einfahrt in den SchBf, rechts windet sich die Ausfahrt flach hinauf; beide Strecke besitzen etwa 2% Neigung. Die komplette Ein- und Ausfahrt hatte ich mit flexiblen Kunststoffbanden - etwa 4cm hoch - eingefasst, damit kein Fahrzeug bei einer Entgleisung auf den Boden stürzen kann. Beruhigend, aber eher unnötig. In all den Jahren ist niemals ein Zug da unten entgleist. Zusätzlich hatte ich seinerzeit noch möglichst viele Abstellgleise eingeplant, um Lokomotiven oder Kurzzüge dort abstellen zu können. Mit dem heutigen Kenntnisstand meine ich, auch aus der Vitrine kann man die eine oder andere Lok flott auf's Gleis stellen. Man denke nur an den Ärger, wenn wegen Staub o. ä. die Stromversorgung unterbrochen ist, die Lok stehen bleibt. Nicht jedes Gleis liegt im Griffbereich der Hände. Heute kann ich an jede Stelle meiner Anlage mit meinen Armen und Händen gelangen, ohne ein Hilfsmittel einzusetzen.

Die Entwicklungsschritte in den Bauvorhaben

200701 Zimmer leer Norden_790
Sommer 2007: Der Raum ist jetzt vorbeitet. Nach so vielen Ideen, wo, wie, was entstehen könnte, ist jetzt ein passender Ort für meine Modellbahn gefunden. Der Bauunternehmer hat kurzerhand die Trennwand zwischen den beiden ehemaligen Zimmern herausgenommen. Danach hatten wir ein ernsthaftes Problem. Durch die Wand verliefen alte Stromleitungen. Immer 'mal wieder fiel der Stom aus, im alten Haus wusste niemand, wo welche Leitungen von welcher Qualität lagen. !!!Baujahr 1925!!!
200704 Ebene0_800
Das Holz ist bestellt und vor Ort. Es geht mit sehr viel Vorfreude und Elan an die Arbeit.
200706 Ebene0 LHT_800
Gerade Abends wollen auch die kleinen süßen Kinder dem Papa zur Hand gehen. Ich habe es sehr gemocht.
200710 Ebene0_800
Der Nordflügel, wo Industriegebiet und Bw liegen sollen.
200715 Ebene0 Rahmen fertig_800
Hmm, das sieht schon schön aus.
200717 Ebene0 ersteGleise Süd_800
Märklin C- Gleise laut Planung auslegen und schon einmal etwas Probefahren. Die Öffnung in der Mitte des Schattenbahnhofs ist im Nachhinein unsinnig. Da kann ich gar nicht durchfassen und die Fahrzeuge notfalls bewegen.
200719 Zufahrt zu Ebene1_800
Jetzt geht es an die Ausfahrt vom Schattenbahnhof auf die Hauptstrecke. Seinerzeit konnte ich am Punkt A in den SchBf fahren und am Punkt B (am anderen Ende der Anlage) wieder heraus.
200722 Beginn des SchBf mit Abstellgleisen 1 bis 11_800
Offensichtlich haben mir die Gleise in der Mitte nicht gereicht für meinen SchBf.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
2008. Über dem Schattenbahnhof liegt nun ein Teil der Hauptstrecke.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
2009. Es geht nur langsam voran. Beruf, Familie, Zeitmangel. Und: ich habe es falsch angestellt. Ich ätte unbedingt vorher die Elektrik erledigen sollen. Straßen sind schon einmal ausgelegt. (6mm Pappelsperrholz) Vorne unten soll das Sägewerk positioniert werden. Viele Bahnübergänge sind vom Kfz-Verkehr zu bewältigen.
201101 Bergbf_800
2011. Der Bergbahnhof nimmt schon Formen an. Die elektrische Verkabelung fehlt noch immer. Heute denke ich, ich habe die Reihenfolge so falsch angelegt, dass ich auch deshalb nicht recht vorwärts kam.
201202_800
2012. Kleine weitere Fortschritte; dann der große Schnitt. Ich baue nicht mehr weiter, sondern plane von Null an neu. Die Gründe sind gewaltig und nachvollziehbar. Unter dem Schattenbahnhof habe ich etwa 62 minus Verkabelung. Dort bleibt man schon einmal leicht mit dem Rücken/Po hängen. Also alles etwas höher! In den Zimmer ecken sind die neuralgischen Stellen, die ich nicht mehr korrekt erreiche. Weg damit. Der Schattenbahnhof kostet sehr viel Höhe und macht viel Arbeit. Weg damit. Ich will manuell steuern. PC-Steuerung wird nicht mehr angedacht. Weg damit. Ich benötige an der Fensterfront ein paar Zentimeter mehr Platz zum Gehen, desweiteren an einer anderen Wand überhaupt einen schmalen Gang. Also: die Anlage wird komplett abgebaut und entsorgt (der Rahmen).
200702 Zimmer leer Süden_790
... Ein Horror! Die Familie ging schließlich ohne mich eine Woche in den Nordseeurlaub; ich habe in diesen 8 Tagen die Hausverkabelung erneuert und vom Elektriker mit einem neuen Sicherungskasten in Betrieb nehmen lassen. Ich habe den Bahnstrom und den "Zimmerlicht-Strom" auf zwei Sicherungen verteilt. Man kann ja nie wissen...
200705 Ebene0_800
Der Unterbau wächst...
200708 Ebene0 HTJ_800
Ja, manchmal ist auch eine Pause gefällig.
200712 Ebene0_800
Spax-Schrauben fast jeder Länge, 4mm. Schlüsselschrauben an den 7x7cm Pfosten. Die Spanten bestehen aus 19mm Tischlerplatte und sind 10cm hoch.
200716 Ebene0 Rahmen fertig_800
Der Grundrahmen, auf dem der Schattenbahnhof zu liegen kommt, ist beinahe fertig. Der Schrauber aus dem OBI schwächelt schon trotz zweier Akkus. Nie wieder die Billigware kaufen, ist meine Konsequenz, weil es am Ende teurer ist.
200718 Ebene0 ersteGleise Nord_800
Die Weichenstraßen passen genau so wie geplant.
200721 Abfahrt von E1 Nord_800
Dies ist die Einfahrt in den SchBf. Alle Steigungen liegt bei maximal ca. 2,0%.
200723 Zufahrt zu E1 und Abstellgleise im SchBf 12 bis 17_800
Es ist November 2007. Ausfahrt aus dem SchBf.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Hier ein Blick in die andere, die Nordrichtung.
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2009. Wir sind im Südwesten. Der Bahnhof liegt schwer erreichbar hinten an der Wand. Heute liegt er an einer deutlich geeigneteren Position.
201102 Progrstrecke_800
2011. Hier habe ich die Programmierstrecke für DCC-Loks eingerichtet. Dazu ein kleiner, schmaler Arbeitsbereich unter der Hauptvitrine.
201201_800
2012. Bereich von Hauptbahnhof, Güterbahnhof und Betreibswerk. Hinten links das beginnende Industriegebiet. Jetzt ziehe ich die Reißleine. Das Abbauen aller Komponenten fiel mir nicht schwer. Das Neue würde zwar kleiner mit deutlich weniger Streckenlänge, aber es würde schneller fertig. Planen und Abbauen verliefen jetzt parallel. Für Besucher in unserem Haus war mein Handeln nicht immer nachvollziehbar, für mich die einzig natürliche Lösung. Heute, 2018, sage ich: richtig gehandelt.

Der Neubau 2013 - Die Entwicklungsschritte in den Plänen

MoBa201310
2013 begann ich mit den Planungen für einen vollständigen Neuanfang. Ich habe festgestellt, dass ich auf Dauer - man wird ja schließlich älter - die alte Anlage nicht betreiben, noch nicht einmal sehr gut fertigstellen kann, weil ich für den Bau mehrfach Gerüste bauen und einsetzen müsste. Zudem kann ich vieles gar nicht vernünftig verkabeln, da schon alle Etagen stehen. Und manche Stellen in der Anlage sind nur sehr schwer erreichbar, wenn es Störungen gibt. Deshalb jetzt lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ich begann, ALLES zu demontieren. Schließlich sah das Zimmer wieder so aus wie 2007. Ich hatte nur viele, viele Kisten mit diversem Material dort stehen. Das Holz habe ich tw. verheizt, tw. werde ich es noch weiter verheizen. Und heute, 5 Jahre später, bin ich sehr froh über diesen radikalen Schnitt. Wie auf diesem Plan zu sehen, haben sich das Thema und die Grundzüge der Anlage nicht geändert. Ixch habe zunächst auf Basis des bestehenden Plans Änderungen vorgenommen. Die waren dann nicht radikal genug. Ich habe die neue Anlage später einfacher und ohne Schattenbahnhof geplant. Eine Etage weniger macht alles viel einfacher und spart viel Zeit. Dann der Besuch beim Bekannten, und au weia. Für mich stand fest: ich brauche doch einen Schattenbahnhof. Nachträglich? Geht das gut. Ich war mir lange nicht klar, wie ich den Schattenbahnhof mit möglichst vielen Abstellmöglichkeiten realisieren soll (s. u. gelbe Gleise). Wie unter den schon fertigen Hauptrahmen bauen. Den habe ich dann noch mehrfach umgeplant. Dann kam mir die Idee, den Abstand zwischen Hauptebene und Schattenbahnhof geringer als 30cm (früheres Maß) zu bauen. 25cm, und ich hänge ihn einfach unter die Anlage. Das hat funktioniert und ich kann unter ihm herumkrabbeln, ohne dauernd irgendwo anzustoßen oder hängen zu bleiben. Heute sieht er so aus (siehe Abb. unten) Ich kann euch sagen, das war Schwerstarbeit bei den beengten Verhältnissen die Gleise zu verlegen, zu verschrauben etc.
MoBa201412
2013 begann ich mit den Planungen für einen vollständigen Neuanfang. Ich habe festgestellt, dass ich auf Dauer - man wird ja schließlich älter - die alte Anlage nicht betreiben, noch nicht einmal sehr gut fertigstellen kann, weil ich für den Bau mehrfach Gerüste bauen und einsetzen müsste. Zudem kann ich vieles gar nicht vernünftig verkabeln, da schon alle Etagen stehen. Und manche Stellen in der Anlage sind nur sehr schwer erreichbar, wenn es Störungen gibt. Deshalb jetzt lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ich begann, ALLES zu demontieren. Schließlich sah das Zimmer wieder so aus wie 2007. Ich hatte nur viele, viele Kisten mit diversem Material dort stehen. Das Holz habe ich tw. verheizt, tw. werde ich es noch weiter verheizen. Und heute, 5 Jahre später, bin ich sehr froh über diesen radikalen Schnitt. Wie auf diesem Plan zu sehen, haben sich das Thema und die Grundzüge der Anlage nicht geändert. Ich habe die neue Anlage einfacher und ohne Schattenbahnhof geplant. Eine Etage weniger macht alles viel einfacher und spart viel Zeit. Dann der Besuch beim Bekannten, und au weia. Ich brauche auch einen Schattenbahnhof. Nachträglich? Geht das gut. Ich war mir lange nicht klar, wie ich den Schattenbahnhof mit möglichst vielen Abstellmöglichkeiten realisieren soll (s. u. gelbe Gleise). Wie unter den schon fertigen Hauptrahmen bauen. Den habe ich dann noch mehrfach umgeplant. Dann kam mir die Idee, den Abstand zwischen Hauptebene und Schattenbahnhof geringer als 30cm (früheres Maß) zu bauen. 25cm, und ich hänge ihn einfach unter die Anlage. Das hat funktioniert und ich kann unter ihm herumkrabbeln, ohne dauernd irgendwo anzustoßen oder hängen zu bleiben. Heute sieht er so aus (siehe Abb. unten) Ich kann euch sagen, das war Schwerstarbeit bei den beengten Verhältnissen die Gleise zu verlegen, zu verschrauben etc.
MoBa201501
In dieser Version vom Januar 2015 habe ich komplett auf den Schattenbahnhof verzichtet, um den Arbeitsaufwand noch einmal deutlich zu reduzieren. Dann sah ich bei einem Kollegen die tollen Möglichkeiten, die ein Schattenbahnhof bietet und habe ihn unter die Anlage gebaut, die nun inzwischen vollständig verkabelt war.
mb201910_1600
Dies ist ein aktueller Plan meiner Modelleisenbahn. Auf rund 20,4m² liegen knapp 180m Fahrgleise, dazu knapp 80m im Schattenbahnhof. Ich kann für meinen Geschmack abwechselungsreich fahren und spielen. Die Fahrstrecken betragen jeweils rund 35m für Haupt- und Nebenstrecken. Alles ist für meine Bedürfnisse abgestimmt. Ich kann im Schattenbahnhof oder auf der Nebenbahn Züge wenden lassen, gelange von jedem Gleis der Haupt- und Nebenstrecke bis in den Güterbahnhof und kann ohne "Aufsicht" drei Züge fahren lassen. Weitere Einzelheiten sind ja auf der Einstiegsseite MODELLBAHN genannt. Ich fahre mit einer ESU ECoS 2, Baujahr 2010, die ich ständig update. Statt der inzwischen defekten Mobil Control verwende ich auf meinem Smartphone (Android) den VNC-Player. Dieser spiegelt mir das ECoS-Display und ich kann an etwas weiter gelegenen Positionen die Loks millimetergenau steuern. Außerdem verwende ich eine kleine Videokamera (Polaroid Cube +), die ich auf einem Flachwagen setze, um mit ihr durch die Anlage zu fahren. Da fällt mir hin und wieder auf, was ich verbessern kann. Meine drei Bahnhöfe habe ich Brilon-Wald, Büren und Silbach genannt. Die Orte existieren in meiner Region und sie sollen etwas meine Heimatverbundenheit widerspiegeln. Die Felsen erinnern sehr entfernt u. a. an die Bruchhauser Steine. Ich habe nicht versucht, den Gleisplan der Bahnhöfe nachzubilden. Nicht eins zu eins, sondern sehr frei interpretiert. Die Anlage breitet sich wie auf dem Plan zu sehen auf gut 20m² aus und hat die ungefähre Dimension von 9,4m x 3,7m. Ich fahre ausschließlich auf dem Märklin C-Gleis; die Ausnahme geschieht aus technischen Gründen direkt an der Drehscheibe. Die Wechselstromfahrzeuge stammen von Märklin, Roco, Fleischmann, ESU und Brawa. Ich hatte auch Fahrzeuge von Gützold, Hornby, Pico und Lilliput im Einsatz. Im Zuge einer Straffung meiner Sammlung habe ich Fahrzeuge ohne Sound oder mit schlechten Fahreigenschaften auf Märklinweichen (Kurzschlusserzeuger!) aussortiert. Bei mir fahren Züge der Epoche III und IV. Eine Elektrifizierung ist nicht angedacht. Dennoch fahre ich auch E-Loks der Epochen III und IV auf der Anlage. Zudem setze ich einige Loks ausländischer Bahnverwaltungen, etwa SNCF, SNCB, DSB, ÖBB und SBB, ein. Grund: weil sie sehr wichtige Rollen in dem jeweiligen Land spielten, weil sie besonders schön sind und/oder einen wunderbaren Sound machen. Bsp.: die 241A65 der SNCF oder die Roco-Loks der ÖBB.
MoBa201809SchBf
Der Schattenbahnhof hängt 25cm unter der Hauptfahrebene. Da Teile der Hauptstrecke abgesenkt unter der Anlage verlaufen, hatte ich alle Hände voll zu tun, ihn in der richtigen Höhe unterzubringen, ohne den lichten Raum unter der Anlage zu gering zu haben. Ich habe zwei große vorgefertigte Pappelsperrholzplatten (10mm) mit den Schienen verschraubt, dann geliftet und schließlich mm für mm zusammengeschoben, sodass die Märklin C-Gleise eingeklickt wurden. Meine Söhne Lukas und Tom haben mich bei diesem Unterfangen wunderbar unterstützt. Alles hat so funktioniert wie angedacht. Der Schattenbahgnhof hängt nun an 6mm-Gewindestangen; mit diesen konnte und kann ich die Höhe sehr fein nachjustieren. Außen ist er an den 6x6cm Holzpfosten angeschraubt und liegt auch an vielen Stellen jetzt teilweise auf Holzunterlagen aus 19mm Tischlerplatte, so dass er wirklich starr und fest ist. Später habe ich die vier zusätzlichen Abstellgleise angelegt. Der Raum unter dem Südwestflügel (unten rechts) war dazu prädestiniert. 4 lange Züge finden hier ihren Platz. Um auch gut erkennen zu können, wer wo steht, habe ich mir LED-Lichtleisten angeschafft, die mir Bewegungskontakten eingeschaltet werden können. Da keine Kameraüberwachung vorgesehen ist, besitze ich einen Übersichtsplan (in Folie eingeschweißt), auf dem alle Züge im Schattenbahnhof vermerkt sind. So kann ich sie bequem per ESU ECoS anwählen und herausfahren. Das Gleisbild liegt ebenfalls in der ECoS.

Der Neubau 2013 - Die Entwicklungsschritte in den Bauvorhaben

201501 ECoS
Steuerung mittels ESU ECoS 2. Daneben kann ich die Drehscheibe manuell steuern (Absicht!) und die Entkupplungsgleise bedienen.
201503 Anlage Mitte
Links wird der Hauptbahnhof entstehen, rechts der Güterbahnhof und hinten rechts das Betriebswerk. Ganz rechts verläuft die vom Hbf kommende Hauptbahn bei -10cm weitgehend unter der Hauptebene. Rechts kommt die Strecke in einem ca. 1,3m langen Taleinschnitt zum Vorschein.
201603 HügelA
Ein Hügel entsteht: Styrodur aus dem Baustoffhandel; am besten finde ich es, man hat alle notwendigen Plattenstärken parat, also 20, 30, 40, 50, 80, 100mm in 120x60cm Größe. Sehr angenehm ist es, die Stichsäge mit einem Sägeblatt for Soft Material zu bestücken. Das erzeugt sehr saubere Schnitte. Sind die Styrodurplatten dicker, werden die Schnitte nicht mehr rechtwinklig zur Oberfläche. Das Sägeblatt "verbiegt" sich etwas, je mehr, je dicker das Styrodur. Bei meinem ersten Versuch hier besaß ich noch kein Spezialsägeblatt. Ein langes Brot- oder Tomatenmesser funktioniert auch sehr gut, mit dem habe ich gearbeitet. Die Teppichmesser (Cuttermesser) sind eher für dünnere Styrodurstärken geeignet. Gut sind natürlich auch die Dämmstoffmesser mit zweiseitiger Klinge. Ich habe mir jetzt noch eines bestellt. I. d. R. besitzen die sogar eine 28cm lange Klinge. Damit kann ich dann besser steile Bergflanken beschneiden und zersägen.
201601 Anlage Mitte
März 2016. Der Hauptbahnhof macht Fortschritte. Gleise liegen, Signale stehen, Entkupplungsgleise sind angeschlossen, zwischen die Gleise habe ich die dünnen Styrodurplatten von Heki (Art. Nr. 7030) geklebt, um nicht zuviel Schotter zu verbrauchen. Den Untergrund habe ich unter allen Gleisen vorher dunkel gestrichen.
201603 A5
Ein unentbehrlicher Helfer für alle Klebearbeiten waren und sind bei mir Auswuchtgewichtsstreifen für Pkw- oder Motorräder (2,5g-Teilung). Die lassen sich biegen (auf Häuserdächern) oder - wie hier - sie drücken Zäune, Büsche, Baumwurzeln fester auf den Boden. Man hat die Hände sofort wieder frei für weitere Arbeiten.
201603 A2
Flächen, die später irgendwie begrünt werden sollen, habe ich ebenfalls gestrichen, meist grün oder braun. So schimmert es nach der Begrünung nicht pappel-hell durch.
201610 A1
Oktober 2016. Weitere Fortschritte sind erkennbar. Der Lokschuppen wurde zusammengebaut (von Märklin), mit LED-Beleuchtung versehen und an die Drehscheibe angepasst, dann eingeschottert. Das Bw nimmt Gestalt an.
201610 A3
Der lange Straßenzug von Brilon-Wald wurde verlängert, Bahnübergänge gebaut.
201610 A5
Ebenfalls ein Teil der Durchgangsstraße von Brilon-Wald. Wer Brilon-Wald kennt, wird mir zustimmen, dass dort tatsächlich die Hauptstraße von Brilon nach Willingen am gesamten Bahnhofsgelände vorbeiführt. In nördlicher Richtung biegt die zweigleisige Strecke nach Warburg/Kassel (Ruhrtalbahn) ab, dazu die Nebenbahn nach Brilon und früher Büren/Paderborn. Im Süden geht es in Brilon-Wald in real nach Olsberg/Arnsberg/Hagen (Ruhrtalbahn) sowie auf der Nebenbahn nach Willingen/Korbach/Marburg. All dies habe ich auf meiner Anlage im Prinzip berücksichtigt.
201504 Anlage N
Hier entsteht der nördliche Teil der Anlage. Alle Himmelsrichtungen sind die wahren im Raum und dienen mir immer gern zur Orientierung. Erkennbar sind Fragmente des Hbf, des GBf und des Bw. Die Hauptstrecke läuft oben links in einem weiten Bogen unter den Bahnhofsbereich.
201502 Anlage SW
Im südlichen und südwestlichen Anlagenbereich liegen nun die Gleise der Hauptstrecke. Diese vier Aufnahmen stammen aus dem Dezember 2015. Ihr seht, ich habe lange Zeit damit verbracht, zu planen bzw. andere Dinge zu tun als die Modellbahn voranzubringen. Noch existiert keinerlei Absicht für einen Schatten-bahnhof. Ich wollte schnell zu guten Ergebnissen kommen und endlich "fertig" werden.
201603 HügelB
Der Hügel ist mein erster Versuch, etwas Felsenhaftes zu bauen. Ich bin zufrieden. Styrodur, Modellgips, grau eingefärbt mit Abtönfarbe, diverses Streumaterial, Büsche, Moose, Flechten von Heki. Die Ruine stammt von Noch. Später mit verschiedenen Abtönfarbengemischen die Endfarbe aufgebracht.
201603 A3
Der nördliche Bereich des Hbf, im Hintergrund die Drehscheibe. Sie erhielt vier Übergangsgleise zum C-Gleis. Die Straßenführung habe ich mit grauer Farbe gestrichen; den Farbton habe ich mir im Baumarkt mischen lassen. Zwischen den Gleisen der Hauptstrecke liegt der erste Schotter: Noch C-Gleis-Schotter. Ich rühre eine ganze Packung (Noch 09376,250g, dunkelgrau) jeweils mit ca. 60ml Wasser, 20g Weißleim und einen Spritzer Spülmittel an. Das Gemisch lässt sich wunderbar mit kleinen Modellbaukellen verteilen und mit einem Pinsel ebnen.
201603 A4
Stellproben mit Gebäuden, Fahrproben mit Lkws, um Kurvenradien und Straßenbreite auf realistische Tauglichkeit zu testen.
201603 A1
Hier steht ein Salzstreuer! Kurze Zeit später habe ich mir diverse Kunststoffdosen in verschiedenen Größen besorgt, habe die kleinen mit eigenen Bohrlöchern versehen und kann nun aus dem vollen schöpfen. Siehe nächste Abbildung.
Dosen Streumaterial
Hier ein Auswahl: ich habe die großen Dosen zum Nachfüllen, die kleinen zum Streuen. Der Deckel enthält die Bestellnummer für etwaige Nachbestellungen.
201610 A2
Am Hauptbahnhof Brilon-Wald wurde auch geschottert und einiges mehr.
201610 A4
Eine Anlagenecke ist weit fortgeschritten.
201610 A6
Der Felsbereich mit der Ruine belegt eine weitere Anlagenecke.

Die Jahre 2017 und 2018

In den Jahren 2016 (zum Ende hin), 2017 und 2018 habe ich einerseits erst einmal versucht, meinen Schattenbahnhof nachträglich und vernünftig zu bauen. Ich brauchte genug Abstand unter dem Schattenbahnhof, um kriechend an jede Anlagenstelle zu gelangen. Und ich musste sicherstellen, dass die Züge noch unter den Spanten aus 19mm Tischlerplatte durchfahren konnten. So habe ich mit einer Mischung aus Festschrauben an den Holzbeinen der Anlage und Hängen an 6mm Gewindestangen den kompletten Schattenbahnhof bauen können. Hier im Schattenbahnhof besitzen auch alle Weichen eine elektrische Beleuchtung. Der Schattenbahnhof kann durch LED-Leuchtleisten erhellt werden. Zum Säubern mit einem Staubsauger (flexibler, dünner Aufsatz mit Bürste) fahre ich alle Züge heraus bzw. vor oder zurück.
Das weitere Augenmerk galt dann den Erweiterungen der Gleisanlage. Hierbei entstand die Idee, den Gleisplan zu modifizieren. Durch die Hochbrücke kann ich nun Büren von mehreren Seiten anfahren, kann selbst an der Zufahrt zum Bergbahnhof Silbach (= Kopfbahnhof) noch später nach Büren abzweigen. Heute bin ich froh über diese Entscheidung. Leider ist heute – September/Oktober 2018 – ein leidiges Problem mit den elektrischen Weichenantrieben von Märklin aufgetaucht, obwohl ich ausschließlich die verbesserten neuen Antriebe (Art.Nr. 74491) verwendet habe. Ich werde zwei Antriebe ausbauen müssen. Bei eingeschotterten Gleisen im Hbf und am Sägewerk eine besch… Aufgabe. 1,5 bis 2m Schotter entfernen (mit Wasser und Staubsauger), Gleis aufnehmen, um an Weiche zu gelangen, einbauen, schottern. Mist, Mist , Mist. Hoffentlich muss ich das nicht noch öfters erledigen. Wie üblich ist ja auch die Garantiezeit abgelaufen. Ok. Das mache ich erst, wenn ich mal besonders gute Laune habe.
Wie ihr auf den Abbildungen seht, ist es immer etwas vorwärts gegangen. Die nächsten Monate möchten ich dazu verwenden, den Bergbereich um das Bergdorf Silbach aufzubauen und fertigzustellen. Eine Herausforderung, weil der Bereich im Inneren schwer erreichbar ist.

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Im Bereich "Büren" habe ich außen Böschungswände und Bergstrukturen angelegt. Die Ausschnitte in der Sperrholzplatte dienen der späteren Bearbeitung. Diese ausgeschnittenen Elemente können zudem extern erstellt und eingesetzt werden. Sie liegen auf kleinen Eckflächen auf und werden später verschraubt. Es bleibt ein knapp 1mm breiter Spalt, das ist halt die Dicke des dünnsten Sägeblattes. Die seltsamen abgerundeten und durchbohrten Erhöhungen an den Innenbereichen vor dem Bahnhof Büren habe ich angebracht, damit weder Besucher noch ich Signale, Lampen oder Antennen abbrechen, wenn man sich etwas über die Anlage beugt oder als vollschlanke Person davor steht. Mehrere Fastunfälle und ein tatsächlicher Schaden am Signal haben mir gereicht.
201710_03
Hinter dem Bw/Lokschuppen habe ich die hochgelegte Nebenstrecke mit Böschungen versehen bzw. Stützmauern angelegt und Gleisschotterungen durchgeführt.
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Die Bergstrecke von Büren nach Silbach wird hochgelegt und verkleidet.
201710_07
Der Bahnhof Büren hat seine Beleuchtung erhalten, der Bahneinschnitt wird bearbeitet.
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Die Zufahrt nach Silbach ist schon gebaut, ein kleiner Güterschuppen wurde auf eine Erhöhung gesetzt, damit die Güterwagen nicht das Dach rammen. Am oberen rechten Bildrand liegt eine Weiche, an der man nach Silbach oder aber auf die Hochbrücke Richtung Büren abzweigen kann.
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Der eine oder andere Baum,
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Gras, Moos und Geröll
201710_02
Der Bereich "Silbach" wurde ebenfalls strukturell angelegt. Ein Bruchsteinmauer stützt den Kopfbahnhof. Das neue Hochbrückengleis liegt auch bereits.
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Der Bereich des Industriegebietes ist nun schon gut erkennbar. Die eingebaute 10mm Pappelsperrholzplatte habe ich ebenfalls mit einer Aussarung zur besseren späteren Bearbeitung ausgestattet. Böschungen/Stützmauern sind im Entstehen.
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Der Güterbahnhofsbereich in Büren nimmt Konturen an: Wasserturm, Lokschuppen, Signale. Hinten steht die Bergmauer. Auch die Bahnsteige sind fertig.
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Der Bahnübergang ist bei Märklin Dreileitergleisen nie schön zu realisieren. Fertige Kunststoffplatten der Anbieter von Bahnübergängen sind meist zu dick und/oder zu kurz. Ich habe in dickes Fotopapier die Löcher für die Punktkontakte gebohrt und es mit Straßenfarbe gestrichen, danach eingeklebt.
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Rechts schaut die unterirdische Hauptstrecke kurz einmal heraus. Der Bahneinschnitt ist grob fertig, ebenfalls die lange Steigung nach Silbach hoch.
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Sträucher, Büsche, Hecken,
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und die ersten Personen bevölkern die Anlage. Die Beleuchtung ist vollständig. D. h., die Signale, Weichen, Straßenlaternen, Bahnhofslampen und Häuserbeleuchtungen sind installiert. Die Beleuchtungsanlage ist aufgeteilt auf viele einzeln schaltbare Stromkreise (siehe Startseite Modellbahn). Unter den Aussparungen sind wenige kleine Stecker zu ziehen, um den Bereich komplett herauszuheben, sollte das vonnöten sein.
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November 2018: der Bergbahnhof Silbach erhält endlich seinen "Berg".
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Von Brilon-Wald führt eine Bergstraße hinauf; die Trassen von Bahn und Straße sind mit Styrodur verkleidet, aber noch nicht "in Stein" modelliert.
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material aufgebracht wird. Dazu verwendet ich wie gehabt eingefärbten Modelliergips. Das Grundbaustoff der Hügel und Berge ist auch hier Styrodur. Die Villa auf der linken Seite wird wahrscheinlich noch über eine Brücke an Silbach angeschlossen.
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Das Gelände habe ich soweit bearbeitet, dass die Tunnelstrecke unter dem Dorf Silbach nun vollständig bedeckt ist. Wer die alte Geländelage kannte, wird wissen: ein nicht ganz einfaches Unterfangen, das "große Loch" zu schließen.
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Hier stehen tw. Gebäude, tw. liegen die Umrisse der noch zu erstellenden Gebäude an der richtigen Stelle. Hügel und Berg sind provisorisch gestrichen, bevor das Stein-
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Die Bergstraße ab Bahnübergang "liegt" schon; Farb- und Böschungs- sowie Begrünungsarbeiten folgen in den nächsten Tagen oder Wochen.
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Der Bauabschnitt Silbach ist nun fertig. Dezember 2018. Ich werde später noch die eine oder andere Szene einfügen, im Großen und Ganzen ist sonst der Bereich Gleise, Beleuchtung, Gebäude, Bäume, Büsche, Sträucher und Menschen erledigt. Die Bergstraße von Brilon-Wald schlängelt sich zum Dorf Silbach mit dem Kopfbahnhof hoch, um dann wird herabzufallen Richtung Sägewerk und Büren. Die Stromversorgung von Silbach habe ich in einem neuen, separaten Stromkreis untergebracht.
Bergstraße nach Silbach
In Brilon-Wald biegt die Haupstraße nach links ab Richtung Bahnübergang und Bergstraße nach Silbach.
Zufahrt nach Silbach
Das Gleis zum Silbacher Bahnhof biegt in einem 180°-Bogen bei einem 437mm Radius (R2) ab. Weiter außen liegt das Gleis Richtung Büren via "Brückenstrecke", darunter die Verbindungsgleise Brilon-Wald-Büren, die zwei Versionen zulassen.
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Der Kurzgüterzug mit der 24er fährt gleich ab. Vorher muss er noch die Einfahrt des VT95 mit Gepäckanhänger abwarten. Die Hobby-Bergsteiger am Bergfelsen haben sich vorher mit Wurst, Käse und Kaffee in der Metzgerei und beim Bäcker gestärkt. Durch das enge Dorf manöveriert ein geschickter Lkw-Fahrer den schweren, super gepflegten Faun mit 3achsigem Anhänger.
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Die Herren von der Güterabfertigung haben gut zu tun. Ein Speditions-Lkw wartet.
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Kopfbahnhof, Gebäude, Berg. Die Silbacher haben sogar eine eigene Bäckerei und Metzgerei, die gern von Auswärtigen in Anspruch genommen wird.
Bahnhof Silbach
Der Bahnhofsbereich mit einem kleinen Güterschuppen links außerhalb des Bildes. Die 24er wartet, drei Güterwagen werden entladen. Am Bahnhof sitzen ein paar Reisende; neben dem Bahnhofsgebäude hält ein Ford 17m, die "Badewanne", neben einem 12m.
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Mittlerweile ist der Schienenbus eingelaufen, der Güterzug mit drei Waggons hat sich auf den Weg gemacht. Auf dem Bahnsteig machen die Bahnmitarbeiter, die das Gepäck in den Hänger laden sollen, noch eine kleine Pause.
Bahnübergang nach Silbach
Nach dem Bahnübergang geht es steil bergan. Rechtzeitig zurückschalten, sonst bekommt man Probleme in der Anfangssteigung.
BR 24 im Bf. Silbach
Der Moment, als der VT95 einfährt. Die Aufnahmen ab hier habe ich mit einer Nikon D7000 gemacht (Blende 10, Zeit: 1/4 Sekunde). Fast alle anderen Aufnahmen entstammen einer Panasonic Lumix FZ1000 (meist Blende 8, Zeit 1/10s).
Silbacher Bf.gebäude
Auch auf einem kleinen Dorfbahnhof wie Silbach ist zu Zeiten von Zugankünften oder -abfahrten etwas los.
2018120814
Wechsel zum Bürener Bahnhof. Die Dämmerung tritt langsam ein, die Beleuchtung muss eiungeschaltet werden.
VT 98 in Büren
Der 3teilige VT98 ist eingetroffen. Retter der Nebenbahn? Na ja.
Bürener Feuerwehr bei Nacht
Die Nacht bricht herein. Im und um das Feuerwehrgerätehaus herrscht entspannte Aufmerksamkeit. Alle Fsahrzeuge stehen "Gewehr bei Fuß".
BürenNacht04
Am Bürener Bahnhof sind einige Fahrgäste noch unterwegs. Die Bahnhofskneipe hat jetzt ein paar Bürener Stammgäste. Das erklärt die belegten Parkplätze.
BrilonWaldNacht01
Nacht im Sauerland. Hier ist am Abend noch reger Betrieb. Die Ruhrtalbahn, die Almetalbahn, die Strecke nach Korbach und Marburg/Frankfurt. Auf den Bahnsteigen warten Fahrgäste mit sehr unterschiedlichen Reisezielen.
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Eine nächtliche Luftaufnahme von Büren zeigt ein friedliches Bild einer Kleinstadt, die auch von landwirtschaftlichen Betrieben in der Stadt geprägt ist.
SilbachNacht00
Hier oben im Sauerland nahe Winterberg sind die Temperaturen noch einmal 2 Grad niedriger als in Büren.
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Die große Arbeitsöffnung habe ich geschlossen. Das Gelände zum Teil hügelig gestaltet und einen Teich angelegt. Hier benötigt das Noch-Modellwasser mehrrere Tage Trocknungszeit. Spätter soll das Gelände primär der Weidewirtschaft dienen.
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Am anderen Ende der Anlage habe ich begonnen, die letzte Baustelle zu bearbeiten. Den kompletten oberen Bereich inkl. Gleis habe ich noch einmal herausgenommen und durch ein deutlich breiteres Trassenbrett ersetzt (nun 12 bis 40cm statt früher 8cm). Zudem habe ich meine alte Planung revidiert und baue doch noch einen Berg mit Tunnel in den obersten linken Bereich ein. Die Tunnelportale wurden gerade geklebt. Die Gleiswendel vom Bahnhof zur Bogenbrücke habe ich innen mit einem "Absturzschutz" aus flexiblen 2mm Plexiglas versehen.

Ende Dezember 2018, Januar 2019.

Ich arbeite jetzt an den letzten Baustellen parallel: A. Die Installation von Blinklichtanlagen bzw. beweglichen Schranken an den Bahnübergängen. Auf der linken Seite die Bahnübergänge ohne Blinklichtanlage, rechts daneben die mit den neuen Blinklichtanlagen, die jetzt im Januar installiert wurden.
B. Die Erstellung des letzten Berggebietes zwischen dem Industriegebiet und dem Bw.

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Hier führt das Gleis zum zur Drehscheibe im Bw.
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An der Drehscheibe wird umgesetzt. Die Schranken sind unten.
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Dies ist die Ein- und Ausfahrt zum Güterbahnhof bzw. zu den Bw-Anlagen im Norden von Brilon-Wald.
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Eine Lok rangiert, der Straßenverkehr muss warten.
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Dieses Gleis ist die Nebenstrecke von Brilon-Wald Hbf nach Büren.
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Gleich rollt hier der E452 nach Büren durch, der in Brilon-Wald gerade das Ausfahrt-frei-Zeichen bekommen hat.
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An diesem Bahnübergang sieht man die Loks und Züge, die von Brilon-Wald nach Büren fahren sowie die von der Hauptstrecke zum Güterbahnhof und zum Hbf Brilon-Wald Gleis 2 und 3.
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Der Personenzug aus Büren kommt. Erste Staus bilden sich am Übergang.
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Dieser Übergang steht an der Verbindungsstrecke Hauptstrecke-Güterbahnhof Brilon-Wald bzw. Hauptstrecke Hbf Brilon-Wald Gleis 2 und 3.
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Er ist jetzt auch durch eine Blinkanlage gesichert.
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3-gleisiger Bahnübergang in Büren. Zu sehen sind nur die Gleise 1 und 2.
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Die Warnblinkanlage ist angegangen, der Verkehr sollte anhalten. Die Blinklichtanlage und die Bahnschranken können getrennt bedient werden, aber manuell. Ohne Bahnwärter geht in Epoche III nichts. Die Blinklichtanlagen stammen von Faller und Viessmann, die Schrankenanlage stammt von Viessmann.
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Bahnübergang Büren: die Blinklichtanlage sowie die beweglichen Schrankenbäume sind eingebaut, aber noch nicht in Betrieb. Letzte Einschotter- und Farbarbeiten fehlen noch. Ich habe mir überlegt, dass ich alle Blinklicht- und beweglichen Bahnschrankenanlagen selbst steuern kann wie ein Fahrdienstleiter. Dies geschieht per eigenem Ein-Aus-Schalter, der in der Nähe angebracht ist.
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Nun gehen auch die Bahnschranken nach unten.
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Der Eilzug rollt in Büren ein. Es ist Wochenende. Die BR39 048 hat 9 Wagen am Haken, deren Fahrgäste nur zu einem geringen Teil die komplette Strecke Bremen - Frankfurt gebucht haben. Tatsächlich hat eine 39er nie Büren gesehen. Die Achslast der 1'D1'-Dreizylinder-Lok auf der Almetalbahn zwischen Paderborn, Büren und Brilon-Wald ist zu hoch.
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Die Dämmerung bricht über Brilon-Wald herein. Ein Langholztransporter muss schon exakt fahren, um die Vorgärten der Anwohner nicht zu ruinieren.
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Der Eilzug verlässt derweil den Bahnhof Büren in der Abenddämmerung ...
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... und schlängelt sich langsam auf der Almetalbahn Richtung Paderborn.
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Nun geht auch der Verbindungsteil zwischen Büren und Silbach in die Endphase. Das Grobe ist fertig. Um Zäune, Figuren, Signale etc. vor unachtsamen Besuchern zu schützen, habe ich "Schutzplanken" aus Holz angebracht.
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Auf der Weide ist es nicht nur bei schönem Wetter auszuhalten. Der Bauer fährt zurück zum Hof, nicht ohne sich noch zwei Äpfel einzustecken.
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In aller Ruhe kann das saftige Grün gefressen werden. Und den Straßen- und Bahnverkehr kann man von der Anhöhe auch in aller Ruhe beobachten.
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Der letzte große Bauabschnitt entwickelt sich in sehr kleinen Schritten. Ich habe noch keine genaue Idee, wie ich den großen Mittelteil des Berglandes herausnehmbar gestalte. Kommt Zeit, kommt Rat. Immerhin: die Tunnelportale stehen, zwei neue Auflagen für den Berg habe ich erstellt. Der Arbeitsplatz wird enger.
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Die Straßenbrücke inkl. Metallgeländer als Anbindung des Industriegebietes an die Landstraße ist fertiggestellt. Eine hölzerne Stützauflage für den Berg habe ich nachträglich verbaut.
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September2019: der bergige letzte Abschnitt nimmt jetzt Konturen an. Ich habe mit Styrodur den groben Aufbau bewerkstelligt. Den oberen Teil kann ich abnehmen, auch später noch, wenn alles fertiggestellt ist. Im unteren Teil des Hauptberges habe ich eine rundliche Öffnung hineingeschnitten, in der ich stehen kann, um alles um mich herum zu bearbeiten.
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Oktober 2019: nun ist der letzte Bauabschnitt erledigt. Die Nebenbahn umfährt und durchfährt den Berg in verschiedenen Ebenen.
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Die Bergstraße schlängelt sich um den Felsenberg durch eine schmale Schlucht zur Passhöhe empor und entschwinder dann von der Anlage.
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Zudem kann ich den untersten "Ring" bisher noch entfernen und ihn außerhalb der Anlage an den oberen Teil anpassen, sowohl mit Modellgips als auch farblich. Danach verbinde ich diesen untersten "Ring" fest in der Anlage mit der umliegenden Landschaft. Den oberen Teil setze ich nach Fertigstellung wieder auf. Er ist jederzeit zu Eingreif- oder Reparaturzwecken entnehmbar. Somit besitzt meine Anlage vier solcher "Reparaturöffnungen".
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Die Burgruine ragt hinter dem Vulkanfelsen empor. Ein Weg stellt per Betonbrücke die Verbindung zum Burgruinenfelsen dar.
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Um den Felsen herum führt ein Waldweg zur Ruine.

Ende des Jahres 2019

Da die Entwicklung mittlerweile abgeschlossen ist, habe ich den Menüpunkt Modellbahnvorstellung mit vielen Untermenüs neu hinzugefügt. Hier findet ihr Bilder und Texte zum momentanen Stand.

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