Meine Modelleisenbahn

2018120816

Gibt es ein anspruchsvolleres, kreativeres Hobby als die Beschäftigung mit einer Modelleisenbahn? Wohl kaum. Du bist Tischler, weil du permanent mit Holz umgehen musst. Raumplaner, um die Landschaft und Streckenführung zu konstruieren, Künstler, um die Motive zu arrangieren, die Farben zu setzen, das Layout zu bestimmen. Elektriker für die Planung der Stromkreise, die Verkabelung der vielen Anlagenteile und Funktionen. Computerexperte, da du die Anlage am PC entwirfst und steuerst sowie die Loks programmieren musst. Historiker, um epochengerecht zu bauen. Spieler, während du dich am Treiben auf der Anlage erfreust. Und jemand mit jeder Menge gesundem Menschenverstand, um Probleme – und die entstehen immer wieder neu – sachgerecht zu lösen. Und bei alledem bist du letztlich richtig zufrieden, wenn du es machst wie es zu machen ist…

Auf dieser Einstiegsseite stelle ich meine Anlagenidee und die Anlage selbst kurz in Wort und Bild vor, bevor es dann in den Untermenüs weiter ins Detail geht. Die Anlage ist nun fertiggestellt. Es fehlen sicherlich noch viele kleine Details wie Szenen aus dem Leben der Epoche III, diverse Figuren, bestimmte Fahrzeuge und bewegte Welten sowie spezifische Sounds etwa aus einer Werkstatt/Schmiede, vom Bauernhof, von der Kirche, Straßenmusik, Bahnhofsgeräusche etc. Da entstehen in den nächsten Jahren sicher noch gute Neuentwicklungen, die über das recht “primitive” von heute hinausgehen.

Stand: 13.10.2019

Idee: Aufbau einer fahrtechnisch sehr abwechselungsreichen Modellbahnanlage mit dem Schwerpunkt auf “Spielbahn”. Mehrere Bahnhöfe, Haupt- und Nebenbahn, Berge, Tunnel, Steigungs- und Gefällstrecken, Schattenbahnhof. Steuerung manuell ohne PC. Drei Züge sollen so fahren, dass sie sich nicht in die Quere kommen können. Dazu kann ich zwischen diesen Zügen Zugfahrten durchführen. Die Anlage wird nur manuell gefahren ohne Computereinsatz.
Eingriffe in die Anlage müssen an jeder Stelle möglich bleiben; unter der Anlage muss ich “ohne Verrenkungen” durchkriechen können, um in die Raumecken zu gelangen.

Kenndaten:

  • Mittelgebirgslandschaft in Epoche III und IV; die Ortsnamen stellen keine reale Beziehung zu den tatsächlichen Orten Brilon-Wald, Büren, Silbach her, sind jedoch Indiz meiner Heimatverbundenheit und eine Remineszenz an meine Jugendzeit
  • im Prinzip gibt es vier Höhenebenen: den Schattenbahnhof – Ebene minus eins  (ca. -25cm unter Ebene null); den Ort Brilon-Wald mit Haupt- und Güterbahnhof sowie mit Betriebswerk (Bw) – Ebene null; den Ort Büren mit Bahnhofsanlagen sowie ein Gewerbegebiet oder Industriegebiet – Ebene eins (ca. +10cm); den Ort Silbach mit Bahnhof – Ebene zwei (ca. +20cm)
  • Gleissystem: Wechselstrom/AC; Märklin 3 Leiter C-Gleis in allen Bereichen, außer an der Drehscheibe (hier Märklin Kunststoffgleis mit Übergangsschienen zum C-Gleis (an 4 Abgängen))
  • Hauptstrecke, 2-gleisig; je ca. 35m Länge; nur schlanke Weichen; bis max. 3% Steigung
  • Nebenstrecke, 1-gleisig mit verschiedenen Varianten und 2 Wendeschleifen; ca. 35m je Variante; bis max. 4% Steigung (1mal)
  • Bergstrecke, 1gleisig; a) ca. 6m, b) ca. 11m; bis max. 4% Steigung
  • Hauptbahnhof Brilon-Wald an Haupt- und Nebenstrecke, für Zuglängen bis über 4m geeignet; 8 Gleise; Nordausfahrt nach Warburg/Kassel und Büren simuliert; Südausfahrt nach Arnsberg/Hagen und Korbach simuliert
  • Güterbahnhof Brilon-Wald, 4 Gleise plus diverse Abstellgleise, bis 3m Zuglänge; Zufahrt von beiden Seiten der Hauptstrecke und beiden Seiten der Nebenstrecke möglich
  • Betriebswerk mit 9-ständigem Lokschuppen, Drehscheibe (26m), 8 Abstellgleisen und Lokbehandlungsanlagen für Kohle, Öl, Diesel
  • Bahnhof Büren an Nebenstrecke; 3-gleisig; mit Güterbahnhof und Abstellgleisen: Nordausfahrt nach Paderborn und Geseke simuliert; Südausfahrt nach Brilon simuliert
  • Endbahnhof Silbach an Abzweig der Nebenstrecke; 2-gleisig plus Abstellgleis
  • Stadt Brilon-Wald zwischen Haupt- und Güterbahnhof
  • Stadt Büren an der Nebenstrecke
  • Dorf Silbach am Abzweig der Nebenstrecke auf dem Berg
  • Industriegebiet mit 2 Abstellgleisen
  • Sägewerk an einer Nebenstrecke mit eigenem Abstellgleis
  • Schattenbahnhof: Zufahrt max. 2% Steigung; 9 Abstellgleise 4,4m; 8 Abstellgleise 1,4m; 4 Abstellgleise 2,2 bis 2,5m
mb201910_1600
Streckenskizze des Planungsprogramms Wintrack; zeigt den Endzustand der Fahrebenen. Die tatsächliche Anordnung der Häuser weicht an manchen Positionen vom Plan ab.
SchBf201808_1600
Übersicht zum Schattenbahnhof
2018IG1_1600
Gewerbe- oder Industriegebiet mit diversen Betrieben.
2018LS_1600
Bw mit Lokleitung, Lokschuppen und Drehscheibe.
2018BÜR1_1600
Büren und Bahnhof Büren.
2018BrilonWald1_1600
Brilon-Wald mit Bahnhof, Güterbahnhof und Betriebswerk.
Bf. Büren in der Dämmerung
In Büren tritt die Dämmerung ein.
Nachts im Industriegebiet
Es wird Nacht im Industriegebiet.
Burgberg1
Die Burgruine auf vulkanischem Boden.
Hbf_Vogelperspektive
Hbf Brilon-Wald aus der Vogelperspektive.
Burgberg2
Die Bergstraße hat die Passhöhe erreicht.
Hbf_Gleisebene_Süden
Ein ganz mutiger Zeitgenosse fotografiert vor der Abfahrt des Eilzuges.

Für Liebhaber historischer Märklin-Kataloge!

Ich habe mir jetzt sehr viele alte Märklin-Kataloge von 1951 bis 1975 als PDF-File besorgt. Es macht echt Spaß, die Kataloge meiner Kindheit oder noch älter noch einmal zu studieren! Auch die Märklin-Sprint Rennbahn, die ich mit meinem Bruder besaß, taucht hier wieder auf. Toll!
Man kann alles kostenlos mit etwas Mühe im WWW finden…

 

Rechts: Titelseite des Kataloges von 1967/68

1951
1956
1961
1970
Menü schließen