Die Stadt Büren

Büren ist eine Kleinstadt an der Almetalbahn zwischen Paderborn und Brilon. Das Städtchen ist noch immer deutlich geprägt durch landwirtschaftliche Strukturen, auch in der Stadt selbst. Viele Bauernhöfe und wenig Industrie, so kann man die Situation in der Bahnepoche III – etwa 1945 bis 1970 – vereinfacht charakterisieren. Mehrere Kirchen und Tankstellen kann ich wegen Platzmangel nicht zeigen, aber doch den Charakter andeuten. Auch an die unübersehbare Feuerwehr in der Burgstraße wird sich jeder Bürener erinnern. Bei mir ist sie ebenfalls unübersehbar. Als kleine Reminiszenz an meinen Papa habe ich seinen Arbeitgeber von Anfang der 1950er bis 1968, die Landwirtschaftsfirma W. Betten, ebenfalls versucht mit einzubauen. Der tatsächlich realisierte Aufbau unterscheidet sich merklich von der ursprunglichen Planung in Betzg auf die Anordnung der Gebäude. Man schaue sich nur den großen Bauernhof im Plan ganz rechts an. Dort steht tatsächlich das Feuerwehrhaus. Viele Dinge sind vorher nicht perfekt planbar und es ist für mich besser, ich lege beim Bauen neue Kriterien an, als mich stur an die Planung zu halten. Natürlich könnte ich den Plan nachträglich an die Realität angleichen, aber die Unterschiede zu sehen, finde ich noch reizvoller.

Die Stadt Büren nimmt fast den gesamten rechten Anlagenflügel ein.
Das südliche Büren in der Totalen. Die Kleinstadt ist in der Nachkriegszeit noch immer geprägt von landwirtschaftlichen Betrieben in der Stadt.
Der Briefträger hat es schwer. Zunächst der lange Weg und dann das. Jetzt tut es auch noch weh. Oh weia, verd... Kö... Hau ab!!!
Tankstelle, Landmaschinenhandel, Schmiede. Die Königstraße bietet Arbeitsplätze.
Weiter hinten biegt die Straße nach links ab und heißt ab hier Burgstraße. Der VW Bulli T1 gehört zur Fa. Betten. Ein Büssing Dreiachser ist eine beeindruckende Maschine.
Hier beginnt die Nikolausstraße, genannt nach der katholischen Stadtkirche St. Nikolaus.
Die Giulia Super wird sicher Superbenzin tanken. In beiden Teilen Bürens habe ich größere, entnehmbare Module zum Herausnehmen verbaut, um besser bauen und säubern zu können. Der Spalt entspricht der Dicke meines dünnsten Stichsägeblatts. Dem Stadtpolizisten entgeht nichts.
Überblick über das nördliche Büren. Der Bahneinschnitt gibt einen Blick auf die zweigleisige Hauptbahn frei.
Hier zeigt sich der Bahneinschnitt noch deutlicher. Oben rechts steht die kleine Kapelle auf dem Kapellenberg. Sie ist Zielort der großen Prozessionen an Karfreitag und Fronleichnam. Als Messdiener nicht immer leicht, so lange Wege zu laufen. Meist eisig kalt um Ostern und richtig heiß im Frühsommer.
Dieser Bauernhof steht außerhalb. Hier werden die innerstädtischen Straßen wenigstens nicht mit Kuhkacke versaut. Der McCormick 324 scheint noch nicht alt zu sein. Er kündet vom zunehmenden Fortschritt, auch in der Landwirtschaft.
Die enge Bebauung lässt nicht viel Platz für den zunehmenden Verkehr zu.
Das Café Finkeldei ist auch sehr beliebt bei Schülern der beiden Gymnasien, auch durchaus während des Unterrichts. Jetzt, in der lauen Nachmittagsluft gönnt man sich gern - auch im Stehen - Kaffee und Kuchen.
Zwei Opel begegnen sich in der scharfen Kurve, Rekord und Kapitän. Die Hausdame hat sich hübsch gemacht für den Einkauf.
Lanz Bulldog, Fendt Geräteträger und ein toller Eicher Königstiger sind momentan die Kundentrecker. Vielleicht kommt Papa ja mit einem von ihnen zum Mittagessen?
Die Nikolauskirche im Zentrum, drum herum Firmen, Geschäfte, Wohnhäuser.
Der Bahneinschnitt lässt nur eine Straßenverbindung zwischen den beiden Stadtbezirken zu.
Kleine Wohnungen in älteren Häusern an der Burgstraße.
Luftaufnahme vom südlichen Büren. Hier stehen viele Bauernhäuser, aber auch Bahnhof, Bäckerei, Metzgerei, Gaststätte und Wohnhäuser.
Die Bauernhäuser grenzen teilweise aneinander. Die Grundstücke sind mit Zäunen oder Mauern abgetrennt. Kleinvieh ist wichtig für die Selbstversorgung.
Glückliche Schweine im Freilauf. Zwei Hunde passen auf, dass sie nicht das Grundstück verlassen. Der Ford 20m-Fahrer staunt nicht schlecht, weil der Zaun Lücken aufweist.
Die Bürener Feuerwehrzentrale. Hier leisten Freiwillige Dienst an der Allgemeinheit. Magirus ist DIE Lkw-Marke bei der Feuerwehr.
Vor der Gaststätte rollt ein wunderbarer Krupp-Lastzug vorbei. Interzonenverkehr! Dass der durch Büren fährt? Na ja, ich hatte ja auch mal ein Kofferradio Made in DDR.
Friedels Alfa wird von der süßen Italienerin Alice angehalten. War es meine Luftwaffen-Uniform zu der Zeit, die Eindruck machte? In Boedts Lebensmittelladen bekommt man auch manches andere außer Lebensmittel, z. Bsp. Zeitungen und Zeitschriften. Selbst Waffen kann man bei Gerhard Boedts kaufen. Das Obst sieht sehr lecker aus.
Manche Bahnreisende sind hier Laufkundschaft. Bietet sich ja auch gegenüber dem Bahnhof an.
Auf dem Bahnhofsvorplatz geht es eng zu. Für Busfahrer ein kleiner Albtraum. Diesen Platz lieben auch die Fahrlehrer wegen des Einparkens und der "Motorradachten".
Büren, Burgstraße. Landwirtschaft wohin du schaust. Das gefällt offenbar auch dem Storch, der hier jedes Jahr zu beobachten ist.
Eine weitere Luftaufnahme, die den Straßenverlauf gut nachvollziehbar macht.
Das gleiche Bild im südlichen Büren. Weniger dichte Bebauung, landwirtschaftliche Flächen, die Felder und Wiesen liegen außerhalb der Stadt.
Kein Hinterhof ist vor dem Kameraauge sicher. Pferde, Hunde, Hühner, Enten, Gänse. Dazu die Bewohner der Bauernhäuser und ihre landwirtschaftlichen Geräte.
Ganz links verläuft die zweigleisige Hauptstrecke. Erhöht verläuft die Nebenbahn und rechts mit einem Anstieg die Bahn, die auf die Hochbrücke mündet.
Oberhalb der Stadt am Kapellenberg kann man mit etwas Glück sichten.Wildtiere
Ein Magirus-Deutz Bahnbus wartet auf den Abfahrtszeitpunkt. Die Bahnhofstraße quert die drei Bahngleise.
Die Bäuerin muss nicht nur den Haushalt machen, sondern auch im Stall und auf dem Hof helfen.
Der Storch hat eine tolle Sicht auf die Stadt und die Hauptbahn unter ihm.
In diesen Wohnhäusern geht es weniger ruhig zu. Alle Bahngeräusche dringen durch die Holzfenster mit Einfachverglasung.
Nikolausstraße und Burgstraße in Büren.
Der Felsen am Kapellenberg bietet Raubvögeln ideale Startbedingungen.
Die alte Burgruine ist kein touristischer Anziehungspunkt. Eisenbahnfreunde lieben dagegen den Ort.
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