Der Ort Silbach

Der kleine Ort Silbach liegt erhöht auf meiner Anlage. Die Gebäude liegen ca. 20 bis 35cm über der Hauptebene. Interessant sind der Berg mit den Felsen, die bei Touristen und Bergsteigern beliebt sind. Davon profitieren auch die Dorfbäckerei mit angeschlossenem Cafe und die Metzgerei. Ein kleiner Kopfbahnhof unterstützt die Mobilität und Versorgung bzw. den Warenaustusch des Ortes im Sauerland.

Der Ort Silbach hat nur wenige Einwohner und liegt oberhalb der anderen Orte.
Silbach liegt an der vielbefahrenen Landstraße. Die kurvige Straßenführung mit steilen Anstiegen und starkem Gefälle sind besonders im Winter der Schrecken der Autofahrer. Deutlich entspannter und sicherer ist dagegen die Bahn zu nutzen. Die zerklüftete Landschaft mit Bergen und Täler stellte auch die Bahnbauer vor enorme Herausforderungen.
Den Mittelpunkt bildet die Bahnhofstraße.
Die Dorfmetzgerei wurde zu Beginn der 20ten Jahrhunderts auf einem Felsvorsprung errichtet und ist nur über einen geschotterten Weg zu erreichen. Die Höhe scheint den eigenen Ziegen nichts auszumachen, das Geländer ist für die menschliche Spezies gebaut.
Der Lkw-Fahrer muss die vorherige Linkskurve schneiden, um nicht am Felsen entlangzuschrammen. Linker Hand die Dorfbäckerei.
In diesem abgelegenen Landhaus wohnt seit dem 19ten Jahrhundert ein Freiherr mit Familie, dem auch viel Land in der Gegend gehört. Immer mal wieder sieht man sie im Dorf mit ihrem Schäferhund einkaufen gehen.
Wer die Kletterfelsen rechts erklimmen möchte, kann in der Metzgerei noch etwas deftiges essen.
Außerhalb des Dorfes beginnen Waldgebiete. Ein guter Aufenthaltsort für Jäger und Jagdpächter. Trotz der Nähe zum Dorf wurde bisher noch keine menschliche Seele durch Gewehrschüsse verletzt. Ein mulmiges Gefühl beschleicht einen als Waldspaziergänger dennoch. Die Personen auf den Ansitzen sind nicht immer die Treffsichersten...
Der kleine Ort in der Totalen von der Westseite fotografiert.
Links am Felsen versuchen sich zwei Bergsteiger. Im Dorf und am Bahnhof: Alltagsleben in Silbach.
Ein übermütiger Tourist meint, er muss unbedingt seiner Freundin seinen Wagemut beweisen. Hoffentlich geht das gut! Die Dorfbewohner regen sich schon lange nicht mehr über verletzte Touristen auf. Sie bringen schließlich etwas Geld in die strukturschwache Gegend.
Ebenfalls ein stattliches Haus mit kleinem Anwesen. Um dieses Grundstück müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf dem Weg nach Brilon-Wald schlängeln.
Auf der abschüssigen Straße sollten die Bremsen in Ordnung sein. Mehr als 50km/h sind hier nicht sehr verantwortungsbewußt. Aber: ein Radfahrer (!) wurde schon einmal mit 78km/h gemessen. Bergauf schieben viele Radfahrer, 18% sind dann doch etwas heftig.
Der gleiche Blickwinkel wie oben, jetzt in der Dämmerung.
Die Silbacher haben viel in eine gute Beleuchtung investiert. Schließlich ist hier noch von Oktober bis Ostern Winter. Dunkle Ecken gibt es hier kaum, es hat auch niemand Angst vor Einbrüchen oder Überfällen. In Silbach - und auch sonst in allen kleineren deutschen Orten - schließt kaum einer die Haustür ab. Hier ist die Welt noch in Ordnung und die Nachbarn achten auf Fremde im Ort. PS: Mein eigenes Fahrrad wurde dann doch Ende der 1970er Jahre hinter unserem Haus in der Briloner Straße entwendet.
Abendstimmung am südlichen Ortsrand von Silbach.
Die Sonne geht jetzt unter über Silbach.
Man spürt es fast schon: es ist kalt geworden, wenn die Sonne untergegangen ist in Silbach.
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