Eine Straße verändert ihr Gesicht - die Briloner Straße seit 1900.

Mein Opa hat an der Briloner Straße von 1923 bis 1925 unser Haus gebaut. Es gehörte zu den ersten Häusern hier außerhalb des inneren Stadtkerns. Mittlerweile hat sich das Straßenbild sehr nachhaltig verändert. Ich versuche in alten und neuen Aufnahmen Veränderungen zu zeigen, aber auch Zeitzeugen mit ihren alten Erinnerungen zu Wort kommen zu lassen. Auch hier gilt: wer mich zusätzlich unterstützen kann und möchte, ist herzlich willkommen. Friedel H. Weber

BS 1960 Straßenzug zoom groß1600
Die Briloner Straße im Jahre 1960. Besonderheiten: Die Linden stehen noch auf einer Straßenseite. Baulücken sind erkennbar. Die Knaben-, später Volksschule bzw. Josefschule, besitzt noch keine Anbauten (rechter Bildrand oben). Das Elektrizitätswerk wird durch den Kanal mit Almewasser versorgt, um die beiden Turbinen antreiben zu können. Die Gärtnerei Harth bewirtschaftet eine ca. 100m mal 25m lang Fläche gegenüber der Josefschule. Bauer Gockel bewirtschaftet sowohl das Feld als auch die Wiese (ganz unten am Bildrand), die so oft "unser" Fußballplatz war, wenn nicht gerade viele Kühe in Straßennähe weideten. Kaum erkennbar ist der schmale Trampelpfad entlang Sobizacks Grundstück, der uns zum Schützenplatz, zum Freibad oder zum Krankenhaus diente. (Stadtarchiv Büren; Ausschnittsvergrößerung F. Weber)
BS 1979 Straßenzug ganz
Luftaufnahme der Briloner Straße aus dem Jahre 1979. Besonderheiten: Am oberen Bildrand sind von links nach rechts zu erkennen: der Kehlberg, Bauer Köster, dahinter Remmerts und Schmidts, westlich (rechts) der Straße Gut Holthausen; die Reithalle steht ebenfalls schon längere Zeit. In der Bildmitte haben sich das Schulzentrum, die Sporthalle und das Hallenbad den Platz genommen, der vorher Gockeln Feld und Wiese war. Das VEW-Gelände besitzt noch einen Bahnanschluss. Der Verkehr über die Briloner Straße läuft nun stadteinwärts weiter über die Bruch- und Nikolausstraße (unten links). Das Elektrizitätswerk steht noch, ist aber bereits außer Betrieb. (Stadtarchiv Büren; Ausschnittsvergrößerung F. Weber)
BS 1986 color
Luftaufnahme von Büren und der Briloner Straße 1986. Mittlerweile sind das Schulzentrum sowie das Hallenbad und die Dreifachsporthalle fertiggestellt. Westlich der Sporthalle/des Hallenbads ist Gockeln Wiese sowie ca. ein Viertel der ursprünglichen Ackerfläche noch landwirtschaftlich genutzt. Auch die Gärtnerei Harth besitzt noch ihren großen "Garten". (Stadtarchiv Büren; Ausschnittsvergrößerung F. Weber)
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Luftaufnahme von Büren und der Briloner Straße 2018. Seit 1986 hat sich einiges verändert: die Bebauung (drei Mietshäuser) gegenüber der Josefschule (Harth Garten), geschlossene Baulücken zwischen Guthoff/Zieren und Vossmann/Krämer sowie zw. Wegmann/Montag und Ruthen/Geers, drei große Mietshäuser an der Ostseite am Friedhofsweg (heute Josef-Pape-Straße), Baugebiet östlich der Briloner Straße: Josef-Pape-Straße. (B. Allroggen; Ausschnittsvergrößerung/Slg. F. Weber)
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Der südliche Teil der Briloner Straße im September 2018. Die letzten Häuser, Bauer Kösters/Wiese, Remmerts, Schmidts/Rohms, heute Möllers, die Einfahrt zu Gut Holthausen. (B. Allroggen; Ausschnittsvergrößerung/Slg. F. Weber)
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Gut Holthausen mit den Stallungen des Reit- und Fahrvereins, den Wohngebäuden und der Kapelle. Holthausen war von 1243 bis 1803 ein Zisterzienserinnenkloster, gestiftet von den Frei- und Edelherren zu Büren. Im 18ten Jahrhundert wurde eine barocke Klosterkirche - St. Peter und Paul - angebaut. Der ehemalige Innenhof mit Kreuzgang ist hier in der Aufnahme noch ersichtlich. 1811 gelangte das Kloster durch Kauf in den Besitz des Freiherrn Franz Joseph von und zu Brenken zu Haus Erpernburg. Der 168ha umfassende Besitz wurde zum Gutsbetrieb umgewandelt; 1846 entstand ein landwirtschaftliches Vorgebäude (linker, länglicher Bau). Im 1. Weltkrieg fungierte das Gut Holthausen als Kriegsgefangenenlager. 1944 nahm Maria Freifrau von Fürstenberg (geb. von Brenken) ihren Wohnsitz in Gut Holthausen. Bis heute wird das Gut Holthausen (in Teilen) von der Familie der Freiherren von Fürstenberg bewohnt. (B. Allroggen; Ausschnittsvergrößerung/Slg. F. Weber)

Briloner Straße: Detailaufnahmen von 1900 bis heute.

1910 Dorls Isingüb
Gasthaus Ferdinand Ising um 1910. Hier unterhielt der Gastwirt bis ca. 1920 ein Gasthaus inkl. kleinem Ladengeschäft. Ferdinand Ising hatte seinerzeit das dritte Telefon in Büren, zu erkennen am Schriftzug rechts neben dem Haupteingang: Fernspr. Nr. 3. In der 1920er Jahren übernahm Familie Dorls das Gasthaus. Der Enkel des F. Ising, ebenfalls Ferdi Ising, betreibt eine Fahrschule an der Bahnhofstraße/Ecke Neubrückenstraße und hat heute noch die "3" in seiner Telefonnummer: 2203. Rechts daneben das Geschäft von Wilhelm Sobizack: Herde, Nähmaschinen, Fahrräder, Taxiunternehmen, Motorräder und später Automobile. Heute ist das Gasthaus in der Kurve an der Briloner Straße abgerissen. (F. Ising; Slg. F. Weber)
Briloner Straße 1938 Sobizack
Diese Aufnahme stammt ungefähr aus dem Jahre 1948, also noch vor dem zweiten Weltkrieg. Die Firma Bernhard Sobizack betreibt eine Tankstelle, den Schmierstoffe-Verkauf und handelt mit Autos und Motorrädern. Daneben führt Bernhard Sobizack eine Fahrschule. Etwas weiter links ist noch Gartengelände. Sobizacks haben später einen Teil des Gartens erworben und das Betriebsgelände stadteinwärts vergrößert. Der kleine Weg zwischen dem Lattenzaun und Gaußmanns Grundstücksmauer führte Hinter Sobizacks Haus; hier konnte man zu mehreren Autogaragen gelangen. PS: Sobizacks hatten das 8te Telefon in Büren. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
Briloner Straße 1948 Sobizack1
Eine zweite Ansicht auf die Firma Bernhard Sobizack. Es herrscht reger Betrieb. Selbst eine hydraulische Hebebühne ist, wenn auch draußen, vorhanden. Ebenfalls erkennbar ist, dass zusätzlich zu Verkauf und Wartung von Fahrzeugen für eine Auto-Fahrschule geworben wird. Der Schulungsraum war direkt neben der Autowerkstatt. Sehr praktisch und geschäftstüchtig. Hinten rechts: in und an Gaußmanns Garten stehen zwei Hochspannungsmasten. Briloner Straße1948. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
Briloner Straße 1948 Sobizack2
Noch einmal eine Aufnahme aus 1948: wieder zwei Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände. Die Mechainiker warten oder reparieren den aufgebockten Wagen, die Kunden schauen interessiert, das kleine Kind darf etwas helfen, vielleicht Luft aufs Zweirad pumpen? Hoffentlich ist die Bühne gesichert!? Sicherlich nicht! Sehr schwer zu erkennen sind die beiden Häuser von Gaußmanns, jetzt Nietmanns (links im Hintergrund) und Kleinschnittkers, jetzt Papenkordts. In Nietmanns Garten der der Strommasten. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
1940er Sobizack2
Bei nasskaltem Wetter ist es schon matschig an der Tankstelle und vor der Werkstatt. (Sobizack/von Bohuszewicz; Slg. F. Weber)
1940er Sobizack3
Hier erkennt man die genaue Lage der BP-Olex-Tankstelle. (Sobizack/von Bohuszewicz; Slg. F. Weber)
1950er Sobizack2
Über den Weg gelangt man hinter das Haus zu den Garagen. Ungeklärt ist noch, ob die Autos diesen schmalen Weg benutzen mussten, oder ob nicht ein Zugang von den Twieten her möglich war. Hier stehen Frau Antonia Sobizack und ihre Schwester Irene mit zwei Kindern vor den Autogaragen. Eventuell haben hier neue Auto-Union und/oder Fahrschulwagen gestanden. Blick vom Haus zu den Garagen. Hier steht heute noch die Werkstatt, ein Teil des Präzisionswerks Büren von O. von Bohuszewicz. (Sobizack/von Bohuszewicz; Slg. F. Weber)
1940er Sobizack1
Wagenpflege in den 1940ern. (Sobizack/von Bohuszewicz; Slg. F. Weber)
1950er Sobizack von hinten800
Ende 1940er Jahre hinter Sobizacks Haus. Blick aus Richtung der Autogaragen. Antonia "Toni" Sobizack, die Frau von Bernhard, und ihr Sohn. Später wurde hier die Werkstatt mit Dreherei und Kurbelwelleninstandsetzung gebaut. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
1930er Sobizack
Mittlerweile wurde die Tankstelle verändert; sie wanderte weg vom Werkstatteingang. Dazu ist ein kleiner Anbau an die Werkstatt erstellt worden. Rechts ist nun der Weg hinter das Haus verbreitert und verfestigt. Es geht nicht mehr zu den Garagen - die existieren nicht mehr, sondern zum neuen Werkstattgebäude (s. oben rechts hinten), in dem Autoteile hergestellt und aufbereitet werden (z. B. Kurbelwellen, Pleuel). Man sagt, Engländer hätten die Ausschachtarbeiten für die Werkstatt gemacht. (Sobizack/von Bohuszewicz; Slg. F. Weber)
BS 1950 Knabenschule
Die Knabenschule um 1950. Später wurde sie zur Volksschule. (Stadtarchiv Büren)
1950er Josefschule1
Der Schulhof der Josefschule in den 1950er Jahren. Im Hintergrund die Schulleiterwohnung. (T. v. Bohuszewicz; Slg. F. Weber)
1950er Josefschule2 mit MN
Blick auf die Josefschule von der Briloner Straße aus: Marlies Nietmann als Schülerin. (T. v. Bohuszewicz; Slg. F. Weber)
1950er Josefschule3
Der hintere Teil des Schulhofes der Josefschule in den 1950er Jahren. (T. v. Bohuszewicz; Slg. F. Weber)
Die Familien Hillebrand/Glowienke auf der Briloner Straße anfangs der 1950er Jahre. Gesäumt ist die Straße von Linden, links verläuft die elktrische Freilandleitung zu den Häusern..
Eine weitere Aufnahme von Hillebrands/Glowienken. Es ist Sonntag, Verkehr finder so gut wie gar nicht statt. Hier konnte man auch noch in den 1960er Jahren als Kind Fußball spielen. Vorn rechts das Haus Gaußmann/Nietmann.
1954 Glowienken1
Briloner Straße 1954. Norbert und Gerda Glowienke laufen stadtauswärts über die Straße, etwa in Höhe ihres Hauses Nr. 39. Hinten Mitte links erkennt man am Bürgersteig die Eselswegeinfahrt.
1955 Glowienken2
Briloner Straße 1955. Norbert Glowienke geht am Rande der Briloner Straße an Harths Garten entlang. Der schmale Weg unter den Bäumchen diente allen, auch uns Kindern, als Weg in die Stadt, in die Kirche, zur Schule. "Kritisch" war er für Kinder, wenn im Manöver die breiten, schweren und lauten Panzer der Amerikaner heranrollten. Ich habe mich dann gern hinter einen Baum gestellt, zur "Tarnung".
Mein Vater Heinz Weber an der Drehbank bei Bernhard Sobizack. Anfang der 1950er Jahre. Bernhard Sobizack beschäftigt eine ganze Reihe von Männern. Hier oben werden u. a. Kurbelwellen repariert und Teile für die Automobilindustrie produziert. Unten gibt es ja auch noch die Tankstelle mit Werkstatt.
1951 Schumacher Bild
Briloner Straße 8: Das Haus Schumacher - Installateur und Klempnerei sowie Haushaltswaren - um 1951. Eine Zeichnung von J. Heinrichs.
BS 1956_1
1956 auf dem Bürgersteig der Briloner Straße. Mein Schwester Gabriele mit Puppenwagen und Puppe; dahinter eine Freundin. Jedes Haus hatte einen Vorgartenzaun. Der Bürgersteig (nur einseitig) war nicht gepflastert. Hinter rechts die Knabenschule/Volksschule. Vorne rechts Fa. Sobizack. Links verliefen die Strom-, rechts die Telegraphenleitungen.
BS 1956_2
Eine zweite Aufnahme: Gabriele vorn, ich meine Lappen Marianne mit ihren Geschwistern ganz rechts zu erkennen (die junge Dame); hinten wohl meine Mutter Kunigunde und mein Vater Heinz. Ich bin 3 Jahre, aber wo?!? Vielleicht am Puppenwagen.
BS 1957 Eselsweg
Briloner Straße, Eselsweg. Es ist das Jahr 1957. Marianne (Lappe) und Albert Kamp feiern Hochzeit. Die Hochzeitsgesellschaft kehrt vom Nachmittagsspaziergang zurück. Im Wesentlichen die Familien Lappe, Weber, Kamp und Vorbeck. Im Hintergrund ist der voll mit Wasser gefüllte Graben, unser "Kanal", zu erkennen. In den schneereichen Wintern unserer Kindheitsjahre hat das Schlittenfahren hier sehr viel Spaß gemacht. Du konntest über die kleine Brücke bis in die Wiese links herunter rollen. Am liebsten als Doppelgespann, manchmal gar als Vierergespann. Direkt hinter der Brücke befand sich (warum auch immer) eine kleine Müllkippe. Sowohl Lappen Edith (mit Georg Hartwig) als auch Resi (mit Werner Zumdick) tragen eine Stola. An der rechten Hand meiner Oma Anna Weber "hängt" meine Schwester Gabriele. Rechts dahinter Maria Vorbeck (Briloner Straße 52, Frau von August Ph. Vorbeck), dahinter Maria (Oma Webers Schwester) und Johannes nn aus Soest. Hinter dem Brautpaar gehen die Eltern von Marianne, Johannes und Änne Lappe. Unser Grundstück ist von einem Maschendrahtzaun umgeben. Es stehen viele Obstbäume im Garten. Die Wellblechgarage von Theo Soer fehlt noch (unten links vor der kleinen Brücke), da 1957 eine andere Pesron Betriebsleiter der VEW ist..
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Theo Ahmer vor der Haustür seines Elternhauses. 1940er Jahre. (Ahmer/Slg. F. Weber)
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1957, Briloner Straße 42 - Margarete und Theo Ahmer mit Claudia vor ihrem Haus. Im Hintergrund Rinschens Haus. Natürlich trug jeder Mann am Sonntag einen Anzug mit Hemd und Krawatte, die Frau ein Kleid oder Kostüm, je nach Temperatur mit oder ohne Mantel. Theodor Ahmer ist Fernmeldetechniker bei der Deutschen Post, seine Frau Marga Hausfrau. Theo und Marga werden 2 Kinder haben, Claudia und Helmut. Anekdoten, die das Leben schreibt: Ahmers erstes Auto war Ende der 1960er ein NSU Prinz 4. Als Theo Ahmer den Wagen mit seinem Sohn Helmut bei Rudnig in Salzkotten abholte, wählte er als Rückweg den Umweg über Hemmern. So konnte niemand in Büren sehen, wie langsam und vorsichtig er den neuen Wagen heim bewegte. Die erste große Tour erlebte das kleine 30PS Wägelchen dann etwas später: die Hamburger Reeperbahn mit Kopfsteinpflaster wurde unter die Räder genommen; in dem 570kg leichten Wagen saßen Theo, Marga, Claudia, Helmut und Oma Wilhelmine! (Ahmer/Slg. F. Weber)
BS 1957 Ahmer2
Theo Ahmer mit Familie beim Kaffetrinken. Von links: Theo Ahmer, Wilhelmine Ahmer (Theos Mutter), Wilhelm Ahmer (Theos Vater), Berta Krüger (Margaretes Mutter) und Resi Ahmer (Theos Schwester). (Ahmer/Slg. F. Weber)
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1940er Jahre: Theo Ahmer "über dem Panama-Kanal". Theo steht in Höhe des Überlaufs des Kanals, der das Wasser der Alme von Weine (dort steht das Wehr mit der Abzweigung) zum Elektrizitäts-Werk transportiert. Gut nachvollziehbar, dass hier Kinder ertrunken sind, da die schrägen, bemoosten und sehr glitschigen Wände es sehr schwer machten, wieder herauszukommen. Hinten der Übergang über den Kanal als Verlängerung des Eselsweges und Zugang für den Bauern, der die Wiese links unten bewirtschaftete. (Ahmer/Slg. F. Weber)
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Margarete Ahmer mit Claudia auf dem Arm. Im Hintergrund Haus Glowienke. Typisch für die 1950er/1960er Jahre: Lattenzaun und Strommasten. (Ahmer; Slg. F. Weber)
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Fernmeldetechniker bei der Arbeit: Theo Ahmer mit Kollege von der DP; typisch die Steigeisen für die Erklimmung der Holzmasten. (Ahmer/Slg. F. Weber)

Geschichten auf und neben der Briloner Straße

Anfang 1945, Zweiter Weltkrieg. Auch Büren ist von den Luftangriffen der alliierten Bomber betroffen. Es ist 3 Uhr nachts. Die Sirenen kündigen den nächsten Luftangriff an. Oma Anna Weber muss sofort los, sie ist Luftschutzwartin. Zu Hause soll Tochter Änne das Haus bewachen, obwohl ein Verbleib im eigenen Haus nicht erlaubt ist. Oma Weber befiehlt, Änne hat zu gehorchen. Wer weiß, ob nicht Fremde sich am Eigentum Oma Webers vergehen. Das bedeutet, Enkelin Marianne, Ännes älteste Tochter, muss mit den noch jüngeren Geschwistern im Dunkel der Nacht den Weg in den Luftschutzkeller nehmen. 400m bis zum Ende der Straße; es ist dunkel und kalt, und dann ist da noch die unbarmherzige Luftschutzwartin. Der Luftschutzkeller befinder sich hinter Ruthen Haus unter der Briloner Straße; Eingang von der Kanalseite, Ausgang an der Friedhofsseite. Die aus dem Schlaf gerissenen Kleinen wimmern. Die Luftschutzwartin in diesem Raum, Frau Guthoff, wird böse und schreit die Kleinen an. “Ruhe, ich kann den Volksempfänger nicht hören!”, brüllt sie die Kinder an. Die Geschwister sind verstört, das Wimmern wird lauter. Marianne Lappe ist noch keine 11 Jahre alt! Das Szenario wird sich mehrmals wiederholen.

Späte 1960er Jahre, kurz bevor es dunkel wird. Am Nachmittag haben wir im Schnellgang die Hausaufgaben erledigt. Dann ab in den Wald; Kehlberg oder Klostergrund waren angesagt, immer mehrere Kinder oder Jugendliche zusammen. Später dann schnell etwas essen. Wenn der Brenkener Bäcker Hessling frisches Brot gebracht hatte (mittwochs und samstags jeweils 2 bis 3 1500g Brote), dann konnte ich schon ‘mal 4 bis 6 Schnitten vertilgen; mit Leberwurst oder Blutwurst aus der “eigenen Wursterei”. Käse war schon etwas exotischer, die mussten wir kaufen und war nicht täglich verfügbar. Bananen z. B. waren auch selten auf dem Tisch. Äpfel und Birnen oder Pflaumen hatten wir ja selbst im Garten; in Holthaus Garten waren die leckersten Birnen am Baum. Entweder auf den Pfosten mit der spitzen Eisenstange klettern und sich sehr, sehr lang machen, oder sehr vorsichtig in den Baum einsteigen. Sich nur nicht erwischen lassen! So , jetzt aber zurück zum Anfang. Nach der späten Nachmittagsmahlzeit ging es noch einmal auf die Straße. Es wurde Fussball gespielt. Einer stand in unserer Garageneinfahrt, der andere auf der Gegenseite im Graben. Dort am Hang unter Nietmanns Haus (einen Bürgersteig gab es nur auf unserer Seite) waren zwei kleine “Torpfosten” (Steine o. ä.) im Gras gebaut worden. Die Plastikbälle wurden nun hin und her geprügelt. Verkehr störte nicht, die kamen deutlich weniger Autos als heute vorbei. Wenn wir die Pfosten nicht mehr sahen, war Schluss. Oder wir spielten noch länger direkt auf der Fahrbahn unter den Straßenlaternen. Niemanden hat dieses Spiel gestört.

Die Winter waren in den Jahren meiner Kindheit und Jugend deutlich härter und länger. D. h., wir konnten auch in Büren noch richtig Schlitten fahren. Im Kehlberg war selbst Ski-Fahren gut machbar. Sehr gut lief das Schlittenfahren bei uns am Eselsweg. Rechts und links meist kleine Schneewände, die Schotterfahrbahn des Eselswegs war plattgefahren (oder getrampelt durch uns) und vereist. Als Bob zu zwei Schlitten gekuppelt mit 4 Personen bergab, unten bei Soers recht um die Ecke und noch bis zur Zentrale (= E-Werk). Oder bei guten Schneeverhältnissen über die Kanalbrücke und dann noch hinunter in die Wiese. Hmm, gehörte die vielleicht Stövers? Könnte sein. Die größere Person lag auf dem Schlitten, die kleinere, leichtere saß auf dem Rücken. So ging das ‘zig Mal den Berg hinunter. Ganz Mutige bezogen noch den steilen Berg neben Sobizacks mit ein. Aber du musstest dich darauf verlassen können, dass ein zuverlässiger Beobachter “Strasse frei” vertrauenswürdig schreinen würde. Dann war noch mehr Tempo schon oben am Eselsweg der Garant für eine Fahrt mit hohem Spaßfaktor. Die schönsten Momente waren die, wenn man gewollt oder ungewollt vom Weg abkam und sich überschlug. Nur auf die eingekuppelten Füße im hinteren Schlitten musste man echt aufpassen. Handschuhe hatten wir auch, aber die Wollhandschuhe waren nach einer Viertelstunde durchnässt und vor Kälte steif. Wie die Finger. Der GAU. Du musst pinkeln und kriegst die Knöpfe deiner Hose nicht auf und/oder nicht mehr zu. Das konnte schon mal in die Hose gehen…
Am nächsten Morgen, 7.30 Uhr. Ich habe mich immer auf die höchst spannenden Anfahrversuche von Theo Soer vor der Schule gefreut. Die Nase am Fenster und schauen: 30m und Gejaule, 40m und Gejaule, 50m, beim vierten Versuch hat es dann meist geklappt, dass er hochgekommen ist in seinem grauen Opel Rekord Caravan, Bj, 1963. Mit welchem Tempo der danach jeweils zurückrollen konnte. Respekt. Herr Soer war der Leiter der VEW Büren, die ihre Dienststelle oben auf der Heide hatte. Er hat uns nie verboten, durch Schlittenfahren die Fahrbahn so “unbefahrbar” zu machen. Danke noch heute dafür! Später (nach der Pensionierung) waren Hilde und Theo Soer gute Bekannte meiner Eltern und öfters bei uns zu Hause. Sehr nette Leute, mit einem riesigen Kirschenbaum vor ihrer Haustür, der so leckere Kirschen trug.

Anfang der 1990er Jahre. Ich sitze bei schönstem Spätsommerwetter auf unserem Balkon mit Blick zum Garten. Was macht ein Lehrer am Nachmittag bei Sonnenschein? Korrigieren, genau richtig. So nach einer Stunde höre ich einen lauten Knacks und einen Schrei. Ich schieße aus dem Stuhl, sehe im Augenwinkel meine Mutter Kunigunde aus dem Kirschbaum keine 5 Meter von mir entfernt  zu Boden stürzen. Ich meine, sie war noch nicht auf dem Boden aufgeschlagen, als ich schon durch die Küche rannte, Tür auf, Treppe in 4er Sätzen herunter, Tür auf, 6, 8 Sprünge und ich stand auf dem Rasen neben meiner Mutter. Ach du Sch…; ein abgebrochener Ast hatte sich in die Wade gebohrt, das Blut sickerte heraus; sie war bei Bewußtsein und anpsrechbar. Ich habe etwas mit ihr geredet (heute keine Ahnung mehr, was) und bin dann wie der Blitz wieder hoch zum Telefon gerannt. 112 und nach einer gefühlten Ewigkeit kam der Krankenwagen. Ab ins St. Nikolaus-Hospital. Für Mama ja kein unbekannter Ort in Büren. Gott sei dank hatte sie sich nichts gebrochen, keine Wirbelverletzung. Mann oh Mann, seit diesem Tag weiß ich: Kirschbaumäste brechen sowas von schnell, da hast du keine Chance mehr, dich irgendwo im Baum noch festzuhalten. Und. Schutzengel muss man haben!

Morgens im Sommer 1965. Meine Tante Christine aus Mülheim ist mit ihrer Enkelin Claudia zu Besuch. Sie wollen vielleicht Einkaufen gehen.
1965 ca Haus Ahmer
Drei Häuser weiter stadtauswärts, Hausnr. 42. Ahmers wohnen hier. In der Tür Marga Ahmer, davor Claudia. 1965.
BS 1965 Papenkordt fw
Zwei Häuser weiter stadtauswärts, Hausnr. 40. Papenkordts (Kleinschnittkers) wohnen hier. Kurz nach Mittag, Sommer 1965.
Frühjahr 1965. Kommunion - Claudia Ahmer mit Elisabeth Papenkordt. Bei Ahmers steht ein Ford Taunus. Der Bürgersteig ist sehr uneben; es liegt noch etwas Schnee.
BS 1950er Nr08 Schumacher_0800
Johannes Schumacher, Briloner Str. 8. Vor der Tür der schöne Wagen, besetzt mit 4 Personen. Schumachers betreiben ein Installationsgeschäft mit Haushaltswaren und eine Doseneinmachmaschine. Ja, hier waren wir Webers Stammgast nach den Schlachtungen im Winter. Herr Schumacher war Klempnermeister sowie Gas- und Wasserinstallateurmeister. Die Aufnahme ist etwa 1951 entstanden.
BS 1970er Nr40 Opel_0800
Wir sind in den 1970er Jahren. Mittlerweile haben viele Haushalte ein Auto. Hier steht der Opel Kadett von Günter Papenkordt. Günter hat als Schreiner in Tudorf gearbeitet, wechselte dann zu Gebro Türen und Fensterbau nach Büren.Damit nman das Auto geschützt unterstellen kann, müssen die schönen Zäune weichen und oft wird auch eine Garage gebaut.
BS 1966 Mama und Oma Kleinschnittger im Garten800
Das Leben einer Frau in den 1960ern: Haushalt, Kinder, Garten. Oma Kleinschnittker im Gespräch mit meiner Mama Kunigunde. Sommer 1966. Viele Familien an unserer Straße hatten nicht nur ihren Garten hinter dem Haus, nein oft auch noch ein weiteres Stück gepachtet. Wir zum Beispiel unterhalb des Friedhofs. Und Kinder mussten immer mit ran! Sch... alte Zeit.
BS 1966 Mama u Oma im Garten800
Frühsommer 1966. Die ersten Kartoffeln werden geerntet. Meine Mama und meine Oma Anna Weber bei der Gartenarbeit. Ich persönlich habe es gehasst, nach der Schule im Garten helfen zu müssen. Kartoffeln, Erbsen, Bohnen, Möhren, Porree, Obst usw. Wir hatten alles im Garten. Das Geld war knapp...
Firma Bernhard Sobizack in den 1960er Jahren. Der neue Anbau ist noch nicht vollständig verputzt. Darunter eine Autowaschhalle; die BP-Tankstelle ist noch recht jung. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
BS 1965 Sobizack BP-TS
Etwa im Jahre 1965: Die BP-Tankstelle läuft ganz gut, Tankwart Witthaut hat gut zu tun. Eine Wagenpflege ist angegliedert, dazu die Autowerkstatt; hinter dem Wohnhaus die Präzisionswerkstatt mit 10 bis 15 Arbeitern. Oben rechts der Balkon gehört zu ihrer Schwester Irene Wieseler. Sie wohnte hier mit ihren zwei Töchtern Vera und Claudia. Im Hintergrund entsteht der Anbau der Volksschule sowie eine Turnhalle. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
BS 1965 Sobizack BP-TS von Holthaus
Ebenfalls etwa 1965, etwas anderer Blickwinkel. Hier wird die Betriebsamkeit an der Tankstelle deutlich. In der Werkstatt stehen manchmal die schwer demolierten Unfallautos. Für kleine Jungs sehr spannend! Ein Opel Rekord Caravan, gefolgt von einem Kleinwagen. Damals wurde man noch bedient, selbst tanken, das ging gar nicht. Rechts steht der Opel Kapitän von Frau Toni Sobizsack. Toni Sobizack war eine sichere, vor allem flotte Fahrerin. Wenn sie auf den Hof fuhr, sollte man am besten zur Seite "springen". Und sie fuhr ausschließlich schwere Limousinen, wie es sich für eine Chefin gehört. In späteren Jahren, nach 2000, habe ich sie etwas besser kennen gelernt. Sie war sehr kooperativ und nett. Von ihr stammen all die "Sobizack-Fotos" ab 1948. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
BS 1965 Sobizack BP-TS b2
Es wird etwa 1967 sein. Die Volksschulturnhalle steht; die Umsätze der Tankstelle gehen zurück. Sie bietet vielleicht zu wenig an, Kraftstoffe allein reichen nicht mehr. Das Tankstellensterben in Büren nimmt seinen lauf. Mehr dazu auf meiner Büren: früher-heute-Seite. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
BS 1967 Sobizack BP-TS b1
Wie die vorherige Aufnahme, jetzt etwas näherer Standort. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
Blick von unserem Haus stadteinwärts. Die Briloner Straße 1970. Der Tankstellenbetrieb ist bereits eingestellt. Die Linden sind nun auch auf unserer Straßenseite gefällt worden. Im Hintergrund der Bahnbus, der bis nach Bad Berleburg und Siegen fuhr.
1970 Pap Birgit neben Auto
Ähnliche Ansicht, gleicher Tag im Sommer 1970.
1971 Briloner Straße Haus Weber fw
1971. Der Bürgersteig beidseitig läßt zu wünschen übrig.
1972 Briloner Str Stadt fw
1972. Für den Weg in die Stadt müssen wir noch auf der Straße an Harths Garten unter den Bäumchen herlaufen. Na ja, trocken kann man sein Auto unter dem ehemaligen Tankstellendach immerhin abstellen; wahrscheinlich Arbeiter von Sobizacks. Bei uns vor dem Haus steht eine einzelne kleine Mülltonne aus grauem Eisenblech. Die hat damals gereicht für den Abfall einer Woche einer 7-köpfigen Familie. Heute stehen bei uns 5 Tonnen, davon 3 große. Und das ist gerade ausreichend für 6 Personen. Im Hintergrund ist die ursprüngliche Verkehrsführung ersichtlich; geradeaus bis zum "Sauerländer Hof", dort eine scharfe Rechtskurve, dann 100m bis zur Kreuzung Briloner Straße/Burgstraße.
1972 Briloner Str Weine fw
1972, andere Richtung. An einem diesigen Tag wie diesem wirkt das Straßenbild nun gar nicht einladend. Die Bürgersteige wurden übrigens oft und hauptsächlich von unseren allierten Freunden aus USA, B und NL in Manövern mit den Panzern beschädigt. Nicht wenige meinen, dass das Absicht war. Linker Hand existierte ab hier noch kein Bürgersteig. Zaunlücken deuten darauf hin, dass ein Pkw im Besitz des Hauseigentümers ist. Schütten Herbert fuhr 'mal R4!
1972 Briloner Straße b3 fw
1972. Hier wird eine Antenne für den Amateurfunk installiert. Für Willi und Doris, aber auch die Nachbarn einen Blick wert.
1972 Briloner Straße b1 fw
Ein etwas veränderter Blickwinkel.
1972 Briloner Straße b2 fw
Und ein dritter. Gut zu erkennen im Hauskittel: Frau Nietmann senior.
1972 Ecke Burgstr
Kreuzung Briloner Straße/Burgstraße/Mittelstraße in 1972. Die Burgstraße war natürlich in beiden Richtungen zu befahren, denn hier verlief der komplette Durchgangsverkehr über Markt und Briloner Straße. Die Mittelstraße war bereits Einbahnstraße, wenngleich anders herum als heute. Hier vor uns steht heute das Geschäft von Elektro Meier.
BS 1972 Glowienken
Briloner Straße 1972, Ortseingang. Rechts erkennt man den Friedhofsweg, dahinter Gockeln Wiese, unser Fußballplatz! Mittlerweile hat sich dieses Areal durch vollständige Bebauung verändert. Auf dem Bürgersteig: Norbert und Gerda Glowienke beim Sonntagsspaziergang.
BS 1970er Nr40
In den 1970ern. Die Häuser Papenkordt und Lappe. Ganz rechts am Rand mein Elternhaus. Auf dem Bürgersteig befinden sich gerade Maria Papenkordt und ihr Sohn Günter.
WH 1980 Yamaha DT175 Papa a
Die Briloner Straße 1980. Auf dem Motorrad kommt gerade mein Papa, Webers Heinz, von einer kleinen Probefahrt zurück. Es handelt sich um meine Enduro Yamaha DT175. Papa war zwar schon im zweiten Weltkrieg u. a. kurzzeitig Kradmelder in Berlin, die großen Maschinen wollte ich ihm nicht überlassen, weil ich Angst um ihn hatte. Er selbst hat auch nie danach gefragt, der Respekt war wohl doch zu groß. Mittlerweile ist die Fahrbahn in der Briloner Straße neu asphaltiert und die Bürgersteige sind beidseitig neu angelegt worden.
WH 1980 Papa auf Enduro_800
Hinten seht ihr die neue Verkehrsführung: es geht rechts hoch in die Bruchstraße und über die Nikolausstraße zurück auf die Königstraße. Der Markt ist tabu für den Kfz-Verkehr und als Fußgängerzone ausgewiesen. Die Burgstraße wurde zur Einbahnstraße.
BS 1990 Sobizack Luftbild
Briloner Straße 1990: das Präzisionswerk Büren, ehemals Sobizack. In den 1980er Jahren war hier ein Motorrad-Vertretung für Honda- und Suzuki-Motorräder untergebracht. Ein Herr Schmidtke war der Zweirad-Meister. Leider hielt sich die Vertretung nur ein paaar Jahre. Ich jedenfalls habe hier 1982 ein Honda VF750F gekauft. (T. Sobizack; Slg. F. Weber)
BS 1990 Sobizack von Voss aus fw
Das Präzisionswerk Büren etwa 1990. Hier ist eine ganze Reihe von Leuten beschäftigt. Lange Zeit war Herr Kirchner der Werkstattmeister.
BS 1990er Nr40
Briloner Straße 1990 im Bereich der Hausnummern 38 bis 42.
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Mai 2007: bei Sobizacks/Präzisionswerk Büren treffen sich die DKW- bzw. Auto Union-Freunde
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Da scheint ja sogar ein Ossi zw. den Wessis zu stehen!? Wartburg.
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Aus ganz Deutschland geben sich die Damen und Herren bei Oskar von Bohuszewicz die Ehre.
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Mai 2008: der mittlere Teil der Briloner Straße in der Nachmittagssonne. Die drei Mietshäuser gegenüber der Josefschule sind fast fertiggestellt, das Weberhaus liegt in etwa in der Mitte der Aufnahme.
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Januar 2009. Es gibt immer noch Schnee in Ostwestfalen, wenn auch nur für wenige Tage. Blick Richtung Weine/Brilon...
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... und stadteinwärts.
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April 2009. Die wärmende Frühlingssonne hat die meisten Pflanzen bereits zum Blühen gebracht. Ein seltenes Fahrzeug vor unserem Hause: die Corvette ZR1 meines Bruders, der am Steuer sitzt und jeden Moment mit seinem Achtzylinder und Vierventilkopf losbollert. Diese Corvette-Spezies besitzt einen "Frauenschalter" neben dem 6-Gang-Schalthebel.
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Dezember 2010. Schon wieder gibt es Schnee in Büren. Und wer macht seinen Bürgersteig nie frei...
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Dezember 2013. Kalt, trocken, ohne Schnee.
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Gleiche Zeit, andere Richtung. ... Wir sind nicht in Frankreich!
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September 2018. Warm, sonnig, kein Schnee. Der Straßenabschnitt zeigt in etwa die Häuser Nr. 31 bis Nr. 40. Von der Gartennutzung unserer Eltern sind nur noch die Flächen geblieben. In Ausnahmefällen werden kleinere Teilstücke für Gemüse und Kartoffeln verwendet. Rasen dominiert allerorten. [Ford, Kia, Peugeot, Peugeot, Volvo; aha, Frankreich auf dem Rückzug.]
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Juni 2019: Stadt Büren ordnet neue Parkordnung für die Nordseite der Briloner Straße an. Nun nehmen die Emissionen zu, speziell die Klimabelastung steigt an. Ein Schildbürgerstreich des Rates der Stadt Büren! In der Bibel steht: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun..." Das sehe ich anders! Zumindest die Neue Westfälische hat zeitnah reagiert und nachgehakt. (siehe Artikel unten)
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