Die Autos in meinem Besitz von 2000 bis heute

Hier sind alle meine Autos aufgelistet, die ich nach dem 01.01.2000 erworben habe.
Das erste Auto ist der Mitsubishi Pajero 3.2 in der fünftürigen Ausführung mit der bestmöglichen Ausstattung. Der Vorbesitzer hatte dazu noch ein paar nette Zubehörteile bestellt. Uns, Bianca und mir, sollte es Recht sein, denn seit 2000 bin ich ja verheiratet und muss nun auch an Familienautos denken. Dieser Pajero ist so eins, denn im Opel Astra ist es hinter dem Fahrersitz schon zu eng für einen größeren Kindersitz. Und wir brauchen seit 2002 ja zwei davon.
Vom Traum zum Bullen!

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Im Juli 2002 wurde unser Astra Caravan durch den "Bullen" ersetzt. Glaubt es oder nicht, es ist wahr! Im Mai 2002 hatte ich einen Traum; ich fuhr einen Lkw-artigen Geländewagen, vielleicht so was wie einen Pick-up-Truck der Amerikaner. Ich erzählte Biance davon, und sie fand es eine schöne Idee, nach einem Fahrzeug Ausschau zu halten, das etwas Lkw-mäßig aussah. Schwer, höhere Sitzposition, bulliges Auftreten. Nach dem Wälzen von Prospekten und Zeitschriften blieben nur noch drei Fahrzeuge in unserer engen Auswahl hängen: Toyota Landcruiser, Nissan Pathfinder und Mitsubishi Pajero. Ich habe dann in Wünnenberg einen Pajero mit manueller 5-Gang-Schaltung gefahren und war ob seines Drehmoments angetan. In Kurven schob er wie ein Ami-Schlitten quietschend nach außen, wog aber auch 2,4t. Kurz danach sah ich in Paderborn beim Mitsubishi-Händler diesen Wagen (s. o.). Wenig gelaufen, erster Hand, Automatik. Kurz gesagt: er hatte alles. Wir haben uns einen Scherz daraus gemacht. Ich habe nach den Features gefragt, Bianca musste antworten. Es kam immer "hatta" über ihre Lippen. Abnehmbare Anhängerkupplung, fernbedienbare Standheizung, Vollleder-Ausstattung, elektrisches Schiebedach, Werks-Navi, Trittbretter, "Hörner vorn" (= Bulle), 7 Sitze, Klimaautomatik für vorn und hinten, elktrisch verstellbare und beheizte Sitze, Tempomat etc. Eines gab es bei Mitsubishi nicht zu ordern: einen Bordcomputer. Den kannte ich vom Opel Astra und habe ihn etwas vermisst. Gegen das Kurvenrutschen habe ich 18 Zoll Felgen mit 255er Reifen im Sommer gesetzt, die waren wirklich Lkw-mäßig schwer. Wir bekamen das Auto, als es 2 Jahre alt war. Im vierten Jahr gab es schon Rostbeschwerden am Unterboden. Nach 6 Jahren in unserem Besitz haben wir ihn, den Bullen, 2008 beim Ford-Händler in Zahlung gegeben, um einen Ford Galaxy zu kaufen. Denn für eine sechsköpfige Familie mit größer werdenden Kindern hatte der Pajero zwei große Nachteile: auf der Rückbank konntest du unsere 3 Kindersitze nebeneinander nicht festschnallen. Und die dritte Sitzbank hinten war nur komplett auf- oder einklappbar, nicht jeder Sitz einzeln. Dieses Manko hat Mitsubishi bis 2018 nicht behoben. Seit 2018 wurde die Produktion dieses Geländewagens für die Straße nicht verbessert. Unser Wagen hatte durch den Vorbesitzer noch eine Leistungssteigerung per Chip-Tuning einbauen lassen; die dann 190 Pferde machten den Wagen munter und brachten ihn auf 180km/h statt 170. Der Verbrauch pendelte sich zwischen 9 und 12 Litern ein, genau so hoch wie bei den 170PS Motoren. Nach anfänglich 175 Euro Steuern (Lkw-Einstufung) stiegen diese bald auf fast 600 Euro jährlich; auch ein Grund sich vom 3,2l großen Motorwagen zu trennen. Besonderen Spaß machte mir der Wagen bei Eis und Schnee. Wo andere rutschten, konnte ich den vollen 4-Rad-Antrieb mit Winterreifen einsetzen. Den Kapellenberg im verschneiten Zustand zu befahren, war ein helle Freude (nur bergauf!). Beim Parken fuhr ich immer 'mal gern so weit, bis ich den zarten Bums vorne am Edelstahl-Bügel spürte. (Nicht gegen andere Autos.)
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An der schweren Tür machen wir Werbung für die Firma und ich bekenne mich zum Senna-Fan.
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Ölwechsel selbst gemacht: eine aufwendige Arbeit, da die komplette untere Motorabdeckung abgeschraubt werden muss und der Ölilter äußerst beschissen zu erreichen ist. Tom schaut sich alles einmal an.
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Das Automechanikerleben macht oft richtig Spaß, wenn man's drauf hat.
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Frühjahr: runter mit den Winterreifen, alles säubern und fetten, drauf mit den Sommer-Pirellis. Ein Wagenheber für ein Rad, nicht mehr bei der Last.
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Mit drei Kindern und geeigneten schmalen Kindersitzen bietet der Wagen hinten ein riesiges Volumen fürs Gepäck. Bei einer Sonderaktion im Marktkauf so um 2005 haben wir einmal den ganzen Kofferraum voll mit Pampers-Kartons gekauft. Es war meine ich 25 große Kartons. Ich hoffe, ich finde das Foto wieder und kann es euch zeigen.
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Der Pajero sah mehrfach die Eifel, den Schwarzwald und die Ostsee. Die Kinder mochten die Trittbretter sehr gern. Am Mitsubishi war alles etwas robuster, der 3,2l 4-Zylinder-Diesel hat einem Lkw-Motor alle Ehre gemacht, wenn er losnagelte. Im Automatik-Auto war er praktisch unkaputtbar. Du kannst locker einen 200.000km alten Pajero-Diesel heute kaufen, wenn du nicht gerade nach Köln oder Stuttgart fahren möchtest, und hast noch jahrelang viel Freude am Auto. Das Rostproblem wurde gelöst, die Leistung stieg später auf 200PS (um 2007), wurde dann auf 190PS reduziert, um die neuen Abgasvorschriften einhalten zu können.
2002 Pajero09_innen
Der Innenraum: Vollleder, sehr viel Platz in Reihe 1 und 2; die 3te Reihe ist nur für Personen bis ca. 1,50m geeignet. Die beiden Sitze sind nur zusammen benutztbar; bei Bedarf kann man sie unter dem Laderaum versenken.
2002 Pajero10_hinten
Ein großer, aber zerküfteter Gepäckraum als 5-Sitzer. Die 3te Sitzreihe liegt unter dem Ladeboden. Hier hatten wir bis zur Dachkante unsere Pampers-Kisten geladen.
2002 Pajero11_hinten
Mit aufgestellter 3ter Sitzreihe ist nicht mehr viel Raum für Gepäck: 215l plus etwas Stauraum unter der 3ten Sitzreihe. Diese Sitzreihe ist ziemlich hart, unbequem und eng; bis 1,50m gerade noch auf kürzeren Strecken akzeptabel. Lukas und Julie mussten auch lange Strecken in den Uralub "aushalten".

Mitsubishi Pajero V60 3.2 DI-D Elegance – 2002 bis 2008

Technische Daten

  • Baujahr: 09/2000
  • LxBxH: 4775x1845x1855mm
  • Gewicht: 2145kg
  • 4 Zylinder Reihen-Motor 3.2; 4 Ventile/Zylinder
  • 3200ccm; 190PS/3.800rpm; 450Nm/2.000rpm (Chip-Tuning)
  • Bereifung: 285/55VR18
  • 0-100km/h in 9,5s; v(max)=185km/h
  • Tank: 90l
  • Verbrauch: 9,5-12,5l
  • Getriebe: 5-Gang, Automatik
  • Allradantrieb
  • 5 oder 7 Sitze
  • Gepäckraum: 215l bis 1758l
  • Ausstattungslinie: Elegance A/T
  • Zubehör: Anhängerkupplung
  • Kaufpreis: 35.642 EUR mit km-Stand: 29.556
2002 Pajero08_Armaturenbrett
Ein hochwertiger Innenraum mit Vollausstattung. Ein Bord-Computer fehlt leider noch in den Modellen bis 2003. Den Allrad-Antrieb kann man während der Fahrt zuschalten; dazu gibt es noch eine Geländeuntersetzung mit gesperrtem Mittendifferential.
2008 Peugeot 1
Im Februar 2008 haben wir diesen Peugeot 307SW zugelassen; der Gebrauchtwagen stammt von Fa. Berglar in Lippstadt (Volvo-Händler). Bianca und ich haben ihn dort gesehen und nach einer Probefahrt ausgewählt. Mit Anhängerkupplung und einem zusätzlichen Notsitz im Gepäckabteil erfüllt er sogar die Ansprüche an einen Familienauto mit 6 Sitzplätzen. Für mich war er ein sehr gern gefahrener Wagen zum Einkaufen und zur Arbeit. Etwas später im Jahr bekamen wir schließlich unseren echten neuen Familienwagen, der den Pajero ablöste, einen Ford Galaxy. Dieser Peugeot war sparsam und flott.
2008 Peugeot 2
Nun ja, ein 307 ist keine Schönheit. Sein Fahrlicht ist eher schwach, der Zweiliter-Diesel dagegen durchzugsstark, die Fahreigenschaften unproblematisch.

Peugeot 307 SW HDi 135 – 2008 bis 2010

Technische Daten

  • Baujahr: 11/2004
  • LxBxH: 4419x1757x1533mm
  • Gewicht: 1567kg
  • 4 Zylinder Reihen-Motor; 4 Ventile/Zylinder
  • 1997ccm; 136PS/4.000rpm; 320Nm/2.000rpm
  • Bereifung: 205/55HR16
  • 0-100km/h in 10,8s; v(max)=198km/h
  • Tank: 60l
  • Verbrauch: 5,5-7,0l
  • Getriebe: 6-Gang
  • Frontantrieb
  • 5 bis 7 Sitze
  • Gepäckraum: 503l bis 1875l
  • Zubehör: Anhängerkupplung
  • Farbe: schwarz-metallic
  • Kaufpreis: 13.000 EUR mit km-Stand: 55.500

Der Peugeot war ein zuverlässiger Wagen, eine Art Familienkutsche. Nicht sportlich, aber bequem und recht sparsam, nicht schön, aber vernünftig.
2010 ging der Wagen gegen einen Renault Clio Cup RS200 weg. Der war irgendwie anders.

2008 Peugeot 4
Der Innenraum ist normal, würde ich 'mal sagen. 6-Gang-Schaltung, Stoffsitze und keine Extras. In der zweiten Reihe haben drei Passagiere genug Platz, die Beinfreiheit ist richtig gut. Der Fahrer sitzt tief auf den in allen Richtungen verstellbaren Sitzen; das Lenkrad ist ebenfalls in zwei Dimensionen einstellbar. Die hinteren Sitze lassen sich in Längstrichtung verschieben, um das Gepäckabteil zusätzlich zu vergrößern.
2008 Peugeot 3
Das Lenkrad ist wenig griffig; unser zusätzlich erworbener Sitz für den Gepäckraum wurde nach dem Kauf des Ford Galaxy nicht mehr benötigt und wieder verkauft. Außer einer neuen Batterie musste nichts ersetzt werden. Ich habe den Wagen beim Renaulthändler 2010 in Zahlung gegeben. Ach ja, die vorderen Wischerblätter kosteten schon 2009 bei Peugeot 77 Euro. Unbedingt woanders kaufen. Originale Bosch-Blätter bekommst du im Netz für gut die Hälfte des Preises.
2008 Galaxy 1
Mai 2008: Der Ford Galaxy 2.2TD Titanium. Nach dem großen Bullen, unserem Pajero, war unser erster Galaxy ein perfektes Familienauto. Groß, stark und schnell genug, sehr gut ausgestattet. Platz für sieben Erwachsene, auch auf der Langstrecke für sieben Personen geeignet. Dazu eine einschwenkbare Anhängerkupplung. Ein Navi hatten Bianca und ich bei der Zusammenstellung des Wagens uns nicht geleistet, lieber auf mobile Geräte vertraut. Aber der Wagen hatte: Panorama-Dach (Biancas Favorit bei Autos!), Sportfahrwerk mit Sportsitzen in Teilleder, beheizbare Vordersitze, beheizbare Front- und Heckscheibe, Bi-Xenon-Licht, 3 Zonen-Klimaautomatik, Audiosystem 6000CD, Lederlenkrad, Tempomat, auch Heckfenster ausstellbar, Fensterrollos hinten. Viele Staufächer, tadellose Sitze, relativ sparsamer Motor. Dieser Wagen hat uns 7 Jahre treue Dienste geleistet, fast ohne einen Defekt. Kurz nach der Garantiezeit wurde ein vorderer Querlenker gewechselt. 2008 wurde unsere beiden neuen Autos, Peugeot und Ford, Opfer des gewaltigen Hagelsturms. Die sehr teure Reparatur etlicher kleiner Beulen übernahm die Vollkasko abzgl. der Selbstbeteiligung. Außerdem habe ich den Wagen auf einer Urlaubsfahrt an due Ostsee beim Rückfährtsfahren auf einem Autobahnrastplatz in den Hänger "krachen" lassen. Ich hatte total vergessen, dass wir mit Hänger unterwegs waren und ihn im Rückspiegel nicht sehen können. Weit über 4.000 Euro für unsere Versicherung. Ich war wütend über mich selbst. Nach 9 Jahren hatte er rund 135.000km gelaufen und musste dem neuen Galaxy Platz machen. Der ist noch ein bisschen besser, denke ich, aber dazu unten mehr.
2008 Galaxy 01
Ich als Autoliebhaber habe dem Ford später noch 18 Zoll-Räder mit schwarzen Alufelgen verordnet, die auch die Spur etwas breiter machten. Reifen: GoodYear Eagle F1 235/45VR18. Nun lag er noch besser in Kurven, der Verbrauch war leider ebenfalls etwas angestiegen.
2008 Galaxy 03
Alle - bis auf das erste - Ford-Fotos auf dieser Seite stammen aus dem letzten Jahr 2017 und wurden anlässlich des Verkaufs im Internet von mir gemacht. Diesen Ford haben wir recht gut privat verkauft, 20% über dem Händler-Inzahlungsnahmepreis. Gut, der gepflegte Wagen war das Geld auf jeden Fall Wert.
2008 Galaxy 04
Die Vorderansicht. Große Scheibe, flache Motorhaube.
2008 Galaxy 12
Die neuen Räder; bei etwa 80.000km habe ich alle Bremsscheiben und die Bremsbeläge erneuert. Dazu alle etwa 20 bis 30.000km Öl- und Filterwechsel.
2008 Galaxy 08
Die mittlere Sitzreihe bietet Platz für drei. Wir fuhren fast immer mit zwei Sitzen in der Mitte und zwei Sitzen in der dritten Reihe. So konnte man gut durchsteigen nach hinten und die Mitte bei Urlaubsfahrten als Gepäckplatz verwenden.
2008 Galaxy 07
Ein gewaltig großer Kofferraum (über 800l), wenn die dritte Reihe nicht benutzt wurde. Drei Staufächer für sehr leichte Dinge auch im Dachhimmel.
2008 Galaxy 11
Das typische Heck des Galaxy. In 2010 gab es bei Ford ein Facelift, in 2015 kam das neue Modell, das wir dann 2017 erwarben.
2008 Galaxy 13
Hinten rechts.
2008 Galaxy 10
Drei Sitze, geeignet für drei Erwachsene und auch für drei Kindersitze nebeneinander. Das war im Pajero nicht möglich. Ausklappbare Tischchen in den Sitzlehnen.
2008 Galaxy 02
Glatte Fläche, ordentliche Rundumsicht, keine Heckkamera.

Ford Galaxy 2.2TDi – 2008 bis 2017

Technische Daten

  • Baujahr: 05/2008
  • LxBxH: 4820x1884x1723mm
  • Gewicht: 1840kg
  • 4 Zylinder Reihen-Motor; 4 Ventile/Zylinder
  • 2179ccm; 175PS/3.500rpm; 400Nm/1.750rpm
  • Bereifung: 225/50VR17
  • 0-100km/h in 9,6s; v(max)=208km/h
  • Tank: 70l
  • Verbrauch: 6,5-8,0l
  • Getriebe: 6-Gang
  • Frontantrieb
  • 7 Sitze
  • Gepäckraum: 830l bis 2325l
  • Ausstattungslinie: Titanium
  • Zubehör: Anhängerkupplung
  • Farbe: schwarz-metallic
  • Kaufpreis: 48.100 EUR mit km-Stand: 0 (Inzahlnahme Mitsubishi Pajero zu 12.800 Euro)
2008 Galaxy 06
Das Cockpit. Außer Ford-Navi ist alles da.
2008 Galaxy 09
Nur der Fahrersitz ist elektrisch einstellbar; die Sportsitze sind gut konturiert und straff, aber sehr bequem, auch auf der Langstrecke. Ein ideales Familienauto!
2012 RS200_5
Der kleine Renault Clio Cup RS200 hat einen gänzlich anderen Charakter als der Peugeot 307SW; hart, sportlich, hochtourig, wenig Drehmoment, knackig um die Ecken zu werfen und zu fahren. Ich habe ihn für die Fahrt zur Arbiet mit zerlegtem Fahrrad im Heckabteil (Rücklehne umgeklappt) eingesetzt. Dazu hat er manche Langstrecke auf der Autobahn erlebt. Dort war ich auch enttäuscht von ihm. Ab 200km/h kam nicht mehr viel. Für 224km/h v(max) brauchst du einen elend langen Anlauf und "Windstille".
2012 RS200_6
Auf der Landstraße macht das Auto echt Spaß. Von 200PS in einem so kleinen Wagen habe ich dennoch mehr erwartet. So konnte er nur 2 Jahre bei mir sein.
2012 RS200_4
Aus diesem Blickwinkel wirkt er nicht sehr aggressiv, eher wie ein handelsüblicher Kleinwagen. Nach einem Aussetzer der Bremsen bei 200km/h auf der A7 war mein Vertrauen zum Auto angeschlagen und ich liebäugelte bereits mit dem Verkauf.
2012 RS200_2
Straffe Sportsitze mit gutem Seitenhalt. Nichts für Schwergewichte oder fettleibige Personen. Insgesamt sitzt man in diesem "Sportwagen" deutlich zu hoch; tiefer gehen die Sitze nicht - eine echte Schwachstelle.

Renault Clio Cup RS200 – 2010 bis 2012

Technische Daten

  • Baujahr: 03/2010
  • LxBxH: 4017x1769x1484mm
  • Gewicht: 1279kg
  • 4 Zylinder Reihen-Motor; 4 Ventile/Zylinder; Sauger, ohne Turbo
  • 1998ccm; 201PS/7.100rpm; 215Nm/5.400rpm
  • Bereifung: 215/45VR17
  • 0-100km/h in 6,9s; v(max)=224km/h
  • Tank: 55l
  • Verbrauch: 7,5-10,0l
  • Getriebe: 6-Gang
  • Frontantrieb
  • 4 (5) Sitze
  • Gepäckraum: 288l bis 1038l
  • Ausstattungslinie: Cup
  • Farbe: torero-rot
  • Kaufpreis: 20.100 EUR mit km-Stand: 0 (Inzahlnahme Peugeot 307SW 8.000 Euro)

Zum echten kleinen Sportflitzer fehlt dem Clio Cup noch einiges:
bessere Aerodynamik, Tieferlegung, weniger Gewicht, tiefere Sitze, Motor mit mehr Bums ab 5.000rpm, um Autobahnsteigungen über 200km/h zu schaffen.
Sonst fährt dir auf der Geraden so ein Familiendiesel an der Nase vorbei.

Witzigerweise habe ich meinen Clio ein Jahr nach dem Verkauf an jemand aus Süddeutschland auf dem Parkplatz in Breitscheid an der Nürburgring-Nordschleife wieder gesehen; gleicher Zustand, jedoch mit Semi-Slicks. Und auch den Besitzer trafen Julie und ich dort an der Strecke während eines VLN-Langstreckenrennens als Zuschauer. Klein ist die Welt!

2012 RS200_3
Das Lenkrad ist ok, die Schaltung geht auch. Pedale funktionieren mit Zwischengas beim Bremsen/Zurückschalten ganz ordentlich.
2012 RS200_1
Armaturenbrett ohne überflüssigen Schnickschnack.
2012 Peugeot 307a
Im Februar 2012 sind wir, Bianca und ich, bis nach Freiburg gefahren, um diesen Peugeot anzuschauen und Probe zu fahren. Er hat Bianca dann so gut gefallen, dass wir ihn gekauft haben. Ich fuhr ein paar Tage später im IC/ICE nach Freiburg und habe den Wagen bei Peogeot Südbaden in Empfang genommen. Die Rückfahrt nach Büren war ein kleines Abenteuer. Der Wagen begann ab Frankfurt auszusetzen. Auf der dreispurigen A5 hinter Frankfurt ging mir der Wagen auf der linken Spur im Überholvorgang einfach aus. Mit etwas Geschick und Warnblinkanklage habe ich es nach ganz rechts geschafft. Im Rollen bei etwa 80km/h konnte ich den Wagen wieder anlassen und weiter gings. Ein paar Kilometer später das Gleiche. Auto aus usw. Ich habe mich auf den nächsten Rastplatz geschleppt und den ADAC informiert. Der ADAC-ler konnte nichts feststellen. Also bin ich mit immer wieder absterbendem Wagen auf die A45 über Gießen und Marburg nach Büren gefahren. Im Dunkel der Nacht bei Regen eine sehr angespannte Situation für mich, da ich nie wusste, wann stirbt die Kiste wieder ab und läuft nicht mehr. Die Peugeot-Werkstatt in Paderborn/Bad Wünnenberg hat trotz mehrfacher Untersuchungen nichts gefunden. Manchmal starb mir der Wagen mitten auf der Kreuzung B1 oder am Westerntor ab; du wurdest für einen Idioten oder Fahranfänger gehalten ganz abgesehen von der Gefahr des Auffahrens. Der Fehler wurde dann zufällig im Oktober 2014 gefunden; ein Kabel hat sich im Motorraumbereich durchgescheuert und den Motor lahm gelegt, um den Kat zu schonen. 600 Euro und viele Werkstattaufenthalte sowie etliche Nerven hat uns diese Sache gekostet. Ab Oktober 2014 lief der 307SW wie unser erster 307SW: ohne Probleme. Er wurde zu Biancas Arbeits- und Hundeauto, das hat seinem Zustand nicht gut getan. Im Kofferraum konnten die drei Vierbeiner genug Platz finden, wenngleich der Lakeland-Terrier immer wieder das Trennnetz durchbrach und nach vorn durchkroch, wenn der Wagen einen Moment mit Hunden geparkt war. Die leichten Schäferhundhaare waren überall zu finden. Für mich ein Horrorszenario. In 2017 auf dem Höhepunkt der Dieselhysterie war er schon ziemlich "verbraucht". Ich habe nicht mehr viel Geld für ihn bekommen, gerade mal 2.950Euro bei "Wir-kaufen-dein-Auto.de". Der neue Wagen für den Hundetransport, der Galaxy, hat eine feste Alu-Hunde-Box bekommen. Die Investition hat sich bis heute gelohnt.
2012 Peugeot 307c
Frisch geaschen und gesaugt ist der 10 Jahre alte Wagen wieder sehr schön anzusehen.
2012 Peugeot 307e
Bei ca. 80.000km habe ich - wie beim Galaxy - auch hier die Bremsscheiben und die Bremsbeläge gewechselt.
2012 Peugeot 307k
Der Fahrerplatz ist von Peugeot gut gestaltet; ich habe nichts zu bemängeln.
2012 Peugeot 307l
Sportpedale unten links, Bord-Computer oben in der Mitte. In der Mittelkonsole Radio/CD und Klimaautomatik.
2012 Peugeot 307p
Im Sommer Conti und GoodYear, im Winter Conti. Das beste Reifenmaterial ist für den Wagen und Bianca gerade gut genug.
2012 Peugeot 307b
Glänzt und strahlt, fast wie neu.
2012 Peugeot 307i
2012 Peugeot 307f
2012 Peugeot 307j
2012 Peugeot 307d
2012 Peugeot 307n

Peugeot 307SW HDi 135 – 2012 bis 2017

Technische Daten

  • Baujahr: 12/2007
  • LxBxH: 4419x1757x1533mm
  • Gewicht: 1567kg
  • 4 Zylinder Reihen-Motor; 4 Ventile/Zylinder
  • 1997ccm; 136PS/4.000rpm; 320Nm/2.000rpm
  • Bereifung: 205/50HR17
  • 0-100km/h in 10,8s; v(max)=198km/h
  • Tank: 60l
  • Verbrauch: 5,5-7,0l
  • Getriebe: 6-Gang
  • Frontantrieb
  • 5 bis 7 Sitze
  • Gepäckraum: 503l bis 1875l
  • Ausführung: Sport-Edition RC-Line
  • Farbe: schwarz-metallic
  • Kaufpreis: 11.500 EUR mit km-Stand: 53.000

Die Ausstattung RC-Line umfasste in unserem Peugeot:

  • Basis ist der 307SW Sport
  • Reifen mit LM-Felgen in 205/50-17
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik
  • elektrische Fensterheber vorn und hinten
  • Tempomat mit Tempobegrenzer
  • weiß hinterlegte Instrumente in Alu-Optik
  • Sportsitze mit Leder-Stoffbezug und Sitzheizung
  • Metallic-Sonderlackierung nachtschwarz
  • Einparkhilfe
  • Edelstahl-Frontgrill und Edelstahl-Doppelrohr-Nachschalldämpfer
  • getönte Seitenscheiben
  • Leder-Sportlenkrad
  • Panorama-Dach
  • damaliger UVP: 27.500 Euro
2012 Peugeot 307h
2012 Peugeot 307m
2016 BMW Z4 01
Nach der Enttäuschend mit dem Pseudo-Sportwagen Renault Clio Cup RS200 habe ich ca. ein Jahr lang nach einem geeigentem Nachfolger Ausschau gehalten. Ziemlich schnell fiel meine Wahl auf einen BMW Z4, den würdigen Nachfolger für meinen Z3. Schließlich fand ich in Lüneburg ein Modell, wie ich es mir wünschte: Farbe, Ausstattung, Motor, nur ein Besitzer, unfallfrei, wenig gelaufen, alles passte hier endlich zusammen. Nach einer Probefahrt bin ich dann einige Tage später mit dem Zug hingefahren, habe mich am Bahnhof vom BMW-Händler abholen lassen und den Wagen wohlbehalten und mit riesiger Freude nach Büren gesteuert. Um ihn wirklich für mich perfekt zu machen, fehlte noch etwas. Ein noch besseres Fahrwerk, schönere Räder und etwas tiefer. So gefällt er mir besonders gut.
2016 BMW Z4 02
Dieser Roadster besitzt noch den schönen Dreiliter-Sechszylinder-Saugermotor ohne Turbo. Er ist relativ leicht, über 200kg weniger als der Nachfolger oder der jetzt vorgestellte neue 2019er Z4. Bei schönen Wetter offen, mit gutem Auspuffsound, ziemlich sparsam, reagiert auf die kleinste Gaspedalbewegung. Bremst sehr stark, könnte noch weniger Seitenneigung haben. Ist leistungsmäßig mit 265PS limitiert. Nun, ein Roadster ist auch nicht zum Rennfahren gedacht. Das Getriebe lässt sich exakt schalten; kurze Wege, sehr gute Abstufung. Herunterschalten mit Zwischengas bei gleichzeitigem Bremsen passt super, weil die Pedalstellung von Gas und Bremse dafür ausgelegt ist.
2016 BMW Z4 03
Die BMW-Sportsitze bieten einen sehr guten Halt. Größere Fahrer als 1,85m - ich bin 1,82m - haben hier Platzprobleme; alles ist schlank, eng, passend. Das Navi finde ich ebenfalls gut. Man sitzt hinter einer sehr langen Motorhaube nahe der Hinterachse. Das fördert das Popometergefühl beim Kurvenfahren. Gut, der Sound könnte etwas besser, kräftiger sein. Ich höre aber auch nicht mehr so gut! Im Sportmodus agiert der Motor spontan, den Normalmodus fahre ich nie. Das kleine Lenkrad hat einen ziemlich dicken Lenkradkranz, liegt dennoch prima in der Hand. Die Lenkkräfte sind relativ hoch, ich mag das genau so. Na ja, die Bedienung ist BMW-typisch einfach und logisch. Die älteren Baujahre besitzen ja noch nicht die Displays mit verschachtelten Untermenüs, die du während der Fahrt besser nicht durchforsten solltest. Mehr Elektronik will ich nicht haben.
2016 BMW Z4 06
Eine beheizbare Heckscheibe sorgt auch feuchtem Klima für freie Sicht. Fast jeder BMW hat die Hinterachse mit leicht negativen Sturz, auch meiner. Bei schlechtem Wetter oder gar salzigen Straßen bleibt das Auto selbstverständlich in der Garage. Dieses schöne Auto soll älter, aber nicht schlechter werden bei mir. Die Pflege und Wartung ist einfach, das Auto hat in meinen sieben Betriebsjahren noch nicht ein Problem gehabt. Die TÜV-Leute beim GTÜ in Büren "lieben" meinen Wagen. Sauber, ohne irgendeine Schwachstelle. Plakette, fertig. Ich liebe das Fahren in ihm. Wenn ich jetzt 400 bis 600PS unter der Haube hätte, wäre er mit einem Sperrdifferential und neigungslosem Kurvenfahrwerk ideal für die Zuikunft.
2016 BMW Z4 04
Von vorne finde ich meinen Z4 nicht so sehr attraktiv. Dennoch, auf der Autobahn besitzt er kein schlechtes Überholprestige.
2016 BMW Z4 05
Das Heck war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile finde ich es gar nicht so übel. Natürlich ist es kein Heck einer Corvette oder eines Ferrari.
2016 BMW Z4 07
Der Sechszylinder-Sauger ist ein Stück bester deutscher Motorenbaukunst. Vergleichbar mit meinem Alfa-Zweiliter-Motor in den 1970er Jahren, nur zuverlässiger. Bei guter Pflege wird er mich vielleicht überleben...
2016 BMW Z4 11
Auch Bianca mag dieses Auto sehr.

BMW Z4 3.0 Si – ab 2012

Technische Daten

  • Baujahr: 05/2008
  • LxBxH: 4091x1781x1250mm
  • Gewicht: 1385kg
  • 6 Zylinder Reihenmotor; 4 Ventile/Zylinder; Sauger, ohne Turbo
  • 2996ccm; 265PS/6.600rpm; 315Nm/2.750rpm
  • Bereifung: vorn 235/35R19, hinten 265/30R19
  • 0-100km/h in 5,7s; v(max)=256km/h (abgeregelt; etwas größere Räder)
  • Tank: 55l
  • Verbrauch: 8,5-10,0l
  • Getriebe: 6-Gang
  • Hinterradantrieb
  • 2 Sitze
  • Gepäckraum: 260l
  • Ausführung: Roadster; M-Sportfahrwerk
  • Farbe: schwarz-metallic
  • Kaufpreis: 30.000 EUR mit km-Stand: 45.000 (UVP 55.600 Euro)

Sonstige Ausstattung:

  • Räder/Reifen (s. o.) abweichend vom BMW Sportfahrwerk
  • Bilstein B12-Fahrwerk statt BMW Sportfahrwerk
  • Sportlenkrad Leder
  • Sportsitze, Leder elektrisch verstellbar und beheizbar
  • Motoreinstellschalter Normal/Sport
  • Advantagepaket
  • Geschwindigkeitsregelung
  • Park Distance Control
  • automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel
  • Grünkeilfrontscheibe
  • Open Air Paket mit Klimaautomatik
  • Xenon-Licht; Nebelscheinwerfer
  • eigene Investitionen für Fahwerk und Räder/Reifen
2016 BMW Z4 10
Aus Beifahrersicht. Zwei schöne Sitzplätze, dicke Mittelkonsole mit einer echten Handbremse und mit Handschaltung. ESP, DTC abschaltbar, Sitzheizung sehr kräftig.
2016 BMW Z4 09
Das Open Air-Paket enthält auch das Windschott. Die beiden Überollbügel sind kunststoffverkleidet. Das Navi klappt beim Starten aus dem Armaturenbrett hoch, kann aber jederzeit während der Fahrt im Winkel verstellt oder ganz eingeklappt werden.

Im Laufe der Jahre mit dem BMW Z4 tendierte ich schon mehrmals zu einem stärkeren Sportwagen. Erst war es ein Porsche Cayman S mit dem 320PS-Motor bei 7.200rpm und 370Nm bei erst 4.750rpm. Den habe ich um den Möhnesee herum zur Probe gefahren; tolles Handling, aber kaum stärker als der Z4, laut, hochdrehend, wenig Drehmoment unten rum und dennoch teuer. Sieht auch nicht wirklich toll aus. Eine Corvette C6, ein Chevrolet Camaro, besser gleich ein Camaro ZL1, später wieder eine Corvette und letztlich ein Ford Mustang standen als Ablösung ebenfalls zur Debatte. Bis heute ist es nicht dazu gekommen, da diese Autos auch in der Unterhaltung zu kostspielig sind, aber auch einige Schwächen aufweisen, die ich nicht akzeptieren mag.
Ich beginne einmal mit dem letzten Autotyp, dem Ford Mustang, Modell 2018. Ich hatte in der letzten Woche – 27.02.2019 – bei 18°C Lufttemperatur die Gelegenheit, einen neuen Ford Mustang GT zu fahren. Der rund 1.820kg schwere Mustang mobilisiert 450PS in seinem V8, die er mit einem 10-Gang-Automatikgetriebe mit bis zu 529Nm an die Hinterachse schickt. Er besitzt eine ganze Flotte von Auswahlmöglichkeiten, mit denen ich u. a. die Motorcharakteristik, das Fahrwerk und die Lenkung verändern kann. Zudem wird die Armaturentafelansicht umgestellt. Auch den Auspuffklang kann ich mehrfach verstellen, da ein Klappenauspuff verbaut ist. Los geht es in Paderborn. Der Klang steht auf Sport, mehr ist auch nicht erlaubt im Verkehr. Den Fahrmodus stelle ich auf Sport+. Der Wagen grollt V8-mäßig los. Aber der Motor hängt bei niedrigen Drehzahlen keineswegs gierig am Gas. Die 10-Gang-Automatik schaltet fast unmerklich die Gänge, bei 50km/h fährst du bereits im 5. bis 7. Gang. Es geht nach Büren, nach Alme, zurück nach Büren und Paderborn. Am Ende der Probefahrt bin ich sehr ernüchtert. Nein, dieses Auto kostet ca. 56.000 Euro, preiswert für 450PS unter der Haube. Aber: wo sind die 450PS? Beim vollen Beschleunigen drückt es dich in die Sitzlehnen, ok. Aber viel mehr ist nicht. Nicht einmal die Hinterräder rauchen. Das Getriebe wechselt ruckartig die Gänge, eine harte Bremsung aus knapp  200km/h lässt das Auto die Spur verlassen, ich muss stark korrigieren. In schnell gefahrenen Kurven rutscht der Wagen auf allen Rädern schnell nach außen, sicher auch eine Schwäche der 255er Winterreifen. Dann schaltet die Automatik nicht in den nächsten Gang, beim plötzlichen Gasgeben gibt es eine Verschnaufpause, bevor zurückgeschaltet wird und es endlich vorwärts geht. Du spürst das hohe Gewicht permanent. Nee, den Wagentyp werde ich niemals kaufen. Natürlich geht der Wagen besser ab als mein Z4, aber er liegt nicht so gut, hat Sitze mit deutlich weniger Seitenhalt, verbraucht 50% mehr Benzin bei gleicher Fahrweise und ist als Ford Mustang GT auch “an jeder Ecke” inzwischen zu sehen. Die Automatik nimmt ihm die Spontanäität. Kaufst du ihn dir mit der 6-Gang-Schaltung, ist er unmöglich lang übersetzt, um die Verbrauchswerte zu drücken. Die Höchstgeschwindigkeit erreichst du im 4ten Gang, und bei 250km/h ist bereits Schluss. Das kann mein Z4 auch locker, wenn auch in längerer Zeit erreichen. Das Lenkrad liegt mir nicht gut in der Hand, die vielen Knöpfe stören an den Handballen.
Resumee der Ford Mustang GT Probefahrt: nicht mein Typ. Motor ok, Getriebe mäßig, Handling mäßig, Gewicht zu hoch, Abmessungen zu groß, Verbrauch zu hoch, Fixkosten hoch. Sitzposition Langstrecke, aber nicht für Kurvenfahrt.

2018 Mustang1
Der meistverkaufte Sportwagen in Europa: Ford Mustang GT
2018 Mustang2
Auch Lukas war angetan von dem Auto. Die Schwachstellen habe ich ihm aufgezeigt. Ein schönes Auto ist der Wagen trotz allem.

Kommen wir zum Chevrolet Camaro V8. Den habe ich in 2017 ausführlich als Coupé gefahren und wollte danach unbedingt die noch stärkere Version ZL1 mit dem 649PS starken 6,2l-Motor. War hier in Deutschland aber nicht zu bekommen, höchstens für irrwitzige über 100.000 Euro als Import. Na ja, der normale ist ja auch schon flott. Ich fuhr den 453PS starken 6,2l-Wagen, der 617Nm liefert, mit der 6-Gang-Schaltung; er besaß schon die Zwischengasautomatik beim Runterschalten. Macht echt Spaß und sorgt in der Stadt für viel Aufmerksamkeit, wenn du öfter als nötig zum Schalthebel greifst, weil es einfach so cool ist. Toller Sound, recht gutes Handling, versetzt hinten auf Bodenwellen, ist recht schwer, nämlich 1690kg. Brüllt heftig los, dreht einfach hinten durch, wenn ich angase. Das schaffte der Mustang nicht. Und rennt bis 290km/h. Im Camaro sitzt du allerdings ein bisschen wie in einem Turm mit kleinen Schießscharten. Die Sicht nach draußen ist schlecht. Beide Wagen benötigen 12 bis 15 Liter Super Plus pro 100km, will man sie einigermaßen normal fahren. Beide sind nur Zweisitzer, wenngleich noch zwei Notsitze existieren, die höchstens als Jacken oder Mützenablage taugen. Der Camaro hat den besseren Motor, das bessere Fahrwerk, der Ford schaut für mich besser aus. Auf der Rennstrecke ist der Camaro das deutlich schnellere Fahrzeug. Angeblich soll die neue 8-Gang-Automatik sehr gut funktionieren. Wie auch immer, ich werde beide Autos nicht kaufen. Stand 2019.

Chevrolet Camaro 6. Generation
Während meiner Camaro-Euphorie habe ich 2017 begonnen, ein Buch über dieses amerikanische "Pony Car" zu schreiben. Es ist bis auf eine Tabelle fertig geworden und hat von mir die obige Titelseite bekommen. Der rechts abgebildete Camaro ZL1 ist für mich noch immer ein sehr anspruchsvoller amerikanischer Wagen, eine Art supersportliches Coupe, aber kein wirklicher Sportwagen. Ich würde diese Version dennoch liebend gerne fahren. Importiert wird er offiziell nicht. Camarofahren hat einen großen Nachteil in Deutschland: du hast nur wenige Werkstätten, die ihn verkaufen und warten. Für mich wäre es Kassel, Düsseldorf oder Billerbeck hinter Münster. Also indiskutabel. Und Chevrolet macht überhaupt keine Anstalten, die Situation und die Verkaufszahlen in Deutschland zu verbessern. Die Erstellung des Buches über den Camaro hat mit Spaß und Freude gemacht und ich habe einiges gelernt aus der Modellhistorie. Es verwundert nicht, dass in den USA die Camaros und Mustangs legendäre Autos sind.

Hier wird einmal der Fahrbericht über die C6-Corvette stehen. Mal schauen, wann das klappen wird. Es sollte schon ein Modell sein, das mich wirklich anspricht: Modell ab 2008; 437PS V8 6,2l; am liebsten ein Grand Sport oder Anniversary-Modell mit 6-Gang-Handschaltung. Schwarz oder rot, Klappenauspuff, lieber Coupé als Convertible.
Als alter, kurzzeitiger Corvette-Fahrer von 1999 bis 2001 habe ich natürlich auch die Corvette-Historie aufgearbeitet. Meine Datensammlung endet jedoch z. Z. im Jahre 2010. Zu einem Buch hat es nicht gereicht…

2017 Kia 03
Im Frühjahr 2017 haben Bianca und ich nach einem schönen Nachfolger für den Peugeot 307SW gesucht. Das Resultat: Bianca bekommt einen neuen Galaxy mit fester Alu-Hundebox, ich erhalte den Kia Sorento, den wir bei Auto Köchling in Büren zusammengestellt und bestellt haben, allerdings erstmals als Leasingfahrzeug.
2017 Kia 02
Der Kia rennt souverän und problemlos. Das Auto ist relativ schwer (>1900kg) und konsumiert auch ganz ordentlich. Bisher 9,0l/100km, also 30% über der Werksangabe.
2017 Kia 01
Der Wagen ist mit allem ausgestattet, was Kia anbietet.
2017 Kia 08
Die Anhängerkupplung ist abnehmbar, die Heckklappe öffnet elektrisch.
2017 Kia 07
Keyless go, Vollleder, Assistenzsysteme, 7 Sitze.
2017 Kia 09
Vier Kameras an allen Seiten lassen im Navi eine Draufsicht aus der Vogelperspektive entstehen, sodass du um das Auto herumsehen kannst. Natürlich kann er autonom parken. Ein routinierter Fahrer macht es allemal besser.
2017 Kia 04
Viel Platz auf allen Sitzen; zwei Fahrerpositionen sind speicherbar.
2017 Kia 06
Hier ist die dritte Reihe weggeklappt. Ein sehr großer, ebener Kofferraum bietet jede Menge Platz. Das Sitzaufstellen geschieht durch einen kurzen Zug am Band im Ladeboden. Eine Zweisekunden-Aktion. Super!
2017 Kia 11
Alle Bedienelemente sind sinnvoll angeordnet und nach kurzer Eingewöhnung beherrschbar. Die Automatik kann man auch manuell sequenziell schalten.
2018 KIA 03
Klappst du die beiden hinteren Reihen weg, kannst du hier auch 'mal gut schlafen.
2017 Kia 05
Den mittleren Sitz kann man nur als Notsitz für Kurzstrecken einsetzen. Sind die Sitze der dritten Reihe hochgeklappt, sitzt es sich dort auch ganz ok. Etwas tief, du siehst wenig von der Umwelt. Die mittlere Sitzreihe ist in Längsrichtung verschiebbar. Man sitzt vorn und in der Mitte recht hoch, SUV-mäßig eben.
2017 Kia 10
Vier Sitze haben eine Sitzheizung, die vorderen auch eine Sitzbelüftung, der Lenkrad ist beheizbar. Im Türeinstieg ist der Sorento-Schriftzug im Dunkeln beleuchtet.
2017 Kia 12
Das 6-Gang-Getriebe schaltet nicht immer weich. Gerade beim Anbremsen von Kurven schaltet es doch etwas ruppig zurück. Es existieren drei Fahrmodi. Im Sportmodus spricht das Gaspedal deutlich besser an. Das Navi arbeitet gut. In der 7-jährigen Kia-Garantie ist ein jährliches Update enthalten. Es gibt eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Hinter dem Display in der Mitte des Armaturenbretts sind zum Beispiel per Touchscreen noch viele Funktionen aufzurufen. Der per Lenkradtasten bedienbare Bordcomputer enthält vielfältige Funktionen. Der Tempomat ist adaptiv. Er bremst das Auto automatisch ab, wenn der Abstand zu gering wird. Die Abstandslänge zum Vordermann kann man nicht einstellen. Das Fahrverhalten in Summe ist problemlos. Der Kia neigt sich in Kurven; er ist deutlich als SUV erfahrbar. Etwas behäbig, im Grenzbereich gutmütig. (Die Reifen jaulen und rutschen und dabei bleibt es aber auch!)

Kia Sorento 2.2 CRDi Allrad – ab 2017

Technische Daten

  • Baujahr: 06/2017
  • LxBxH: 4800x1890x1690mm
  • Gewicht: 1928kg
  • 4 Zylinder Reihenmotor; 4 Ventile/Zylinder; Turbo
  • 2199ccm; 200PS/3.800rpm; 441Nm/1.750rpm
  • Bereifung: 235/55R19
  • 0-100km/h in 9,0s; v(max)=205km/h
  • Tank: 71l
  • Verbrauch: 7,5-10,0l
  • Getriebe: 6-Gang-Automatik
  • Allradantrieb
  • 5 – 7 Sitze
  • Gepäckraum: 142l bis 1662l
  • Ausführung: Platinum Edition
  • Farbe: schwarz-metallic
  • Neupreis: UVP 55.000 Euro; Wagen geleast

Ausstattung:

  • Platinum-Edition enthält alle möglichen Extras
  • dritte Sitzreihe
  • Anhängerkupplung, abnehmbar
2018 KIA 01
Kia Sorento 2.2 CRDI 4x4 im ersten Schnee. 18 Zoll Alufelgen mit Goodyear-Winterreifen.
2018 KIA 02
Egal wie die Straßenverhältnisse sind, der Sorento marschiert.
2017 Ford 02
Im August 2018 erhalten wir endlich unseren zweiten Ford Galaxy. Dieser hat ein Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb.
2017 Ford 03
Ford hat vieles an dem Modell geändert, verbessert muss ich sagen. Der Wagen liegt ruhiger und sieht auch moderner aus. Dazu viele kleine elektrische Helfer und Kameras.
2017 Ford 12
Hier, im März 2019, steht er noch mit den 18 Zoll-Winterrädern von Goodyear vor der Tür.
2017 Ford 04
Na ja, ein besonderes Überholprestige verstrahlt ein Galaxy nicht.
2017 Ford 11
Dieses Dach war Biancas Wunsch. Es kann von innen zugefahren werden; im vorderen Bereich kann es geöffnet werden; diese Funktionen hat der Kia ebenfalls.
Die Leder-Stoffsitze bieten einen guten Halt, sind rutschfest und vielfältig elektrisch verstellbar. Natürlich sind es keine "Kurvensitze" eines Sportwagens. Der Galaxy ist ein Familienauto. Vorn breitet sich ein Gefühl von Weite aus, da die flache Frontscheibe ordentlich weit entfernt liegt. Das Navi sitzt zentral, findet nicht immer die besten Lösungen. Viele Lenkradknöpfe, vielleicht zu viele lenken bei der Bedienung ab.. Mittlerweile haben ja wohl alle neuen (größeren) Autos elektrische Handbremsen. Ich weiß nicht, ob das ein Fortschritt ist. Zumindest lösen sie sich beim Gasgeben automatisch.
Das Lenkrad ist in weiten Bereichen axial- und höhenverstellbar. Der Automatikwählhebel liegt gut in der Hand; man kann D oder S wie Sport wählen. Zudem kann das Doppelkupplungsgetriebe mit Lenkradwippen manuell geschaltet werden.
2017 Ford 01
Er steht satt auf der Straße, liegt auch ab Werk ziemlich tief.
2017 Ford 07
Die maßgeschneiderte Hundebox hält den Wagen fast sauber. Und die Hunde sind sicher untergebracht. Sie ist in wenigen Sekunden herausnehmbar.
2017 Ford 10
Der Fahrerplatz. Alles sitzt da, wo es sein soll.
2017 Ford 05
Im Mitteltunnel haben zwei Flaschen/Becher einen festen Halt (Federmechanismus).
2017 Ford 06
In der zweiten Sitzreihe finden sich drei Sitze für Erwchsene, auf denen man auch länger gut sitzen kann. Klapptische, Fächer in den Türen, USB- und 12V-Anzünder.

Ford Galaxy Titanium 2.0 TDCi Allrad – ab 2017

Technische Daten

  • Baujahr: 08/2017
  • LxBxH: 4848x1916x1747mm
  • Gewicht: 1841kg
  • 4 Zylinder Reihenmotor; 4 Ventile/Zylinder; Turbo
  • 1997ccm; 180PS/3.500rpm; 400Nm/2.000rpm
  • Bereifung: 235/50R18
  • 0-100km/h in 10,6s; v(max)=203km/h
  • Tank: 64l (bei Allrad)
  • Verbrauch: 7,5-9,5l
  • Getriebe: 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
  • Allradantrieb
  • 7 Sitze
  • Gepäckraum: 300l bis 2339l
  • Ausführung: Titanium
  • Farbe: schwarz-metallic
  • Kaufpreis: UVP 54.000 Euro; sehr guter Barzahlungsrabatt bei Witteler, Brilon

Ausstattung:

  • Titanium mit entsprechenden Extras
  • Panorama-Schiebedach
  • Anhängerkupplung, elektrisch einschwenkbar
  • Kamera vorn und hinten
  • adaptives LED-Licht
  • Leder-Stoff-Sitze (Design-Paket)
  • Business-Paket II
  • elektrische Heckklappe
  • beheizbare Frontscheibe
2018 Galaxy1
August 2017: Bianca und ich bei Ford-Witteler in Brilon: die gut gelaunten Besitzer holen den neuen Galaxy ab.
2019 Mini 01
1. März 2019: Frühlingsanfang mit Frühlingsfarbe. Ein längerer Wunschtraum wird wahr, ein "kleiner", spritziger Mini, der auch als kleines Familienauto taugt und recht sparsam ist. Dazu robust und zuverlässig dank BMW-Technik. Das gibt es jetzt tatsächlich bei englischen Autos! Mini Clubman heißt der Bursche mit den zwei Hecktüren.
2019 Mini 07
Es ist also so etwas wie ein Touring oder Caravan.
2019 Mini 02
Er strahlt in der kalten Märzsonne zwischen den Sturm- und Regenphasen dieser Tage.
2019 Mini 04
Die beiden Hecktüren sind beinahe ein Alleinstellungsmerkmal des Clubman.
2019 Mini 08
Die Farbe volcanic-orange wird gekonnt mit schwarz gemixt. Räder, Dach, Spiegel, Streifen - es passt, wenn man es mag. Bianca und ich mögen es!
2019 Mini 06
Auch größere Personen können in einem Mini Clubman mitfahren; aber bitte nicht hinter einem Fahrer ab 1,80m am Volant.
2019 Mini 03
Die Front des Cooper S ist schön gemacht, ...
2019 Mini 05
... das Heck mit Doppeltür und Zweirohr-Auspuffanlage markant.
2019 Mini 09
Ordentliche Platzverhältnisse; alle Passagiere sitzen tief.
2019 Mini 14
Die BMW-Zweiliter-Dieselmaschine mit Twin-Turbo entwickelt 190PS und 400Nm.
2019 Mini 10
360l in einem Mini? Ja klar! Und noch mehr. Unter der Bodenabdeckung warten noch einmal etliche Liter darauf, genutzt zu werden. Ansonsten kann man die Sitzlehnen umklappen und sperrige Körper unterbringen. Zum Übernachten wird es kuschelig eng. Das kann auch Spaß machen!
2019 Mini 13
Alle wichtigen Anzeigen sitzen hinter dem Lenkrad; ein Head-up-Display erleichtert das Fahren. Das Infotainmentsystem ist über jeden Zweifel erhaben. Der Cooper S in unserer Ausstattung bietet drei Fahrmodi (Green, Mid, Sport), besitzt viele Assistenzsysteme und ein gut schaltendes 8-Gang-Automatik-Getriebe. Adaptives LED-Licht für die Nacht, adaptiver Tempomat auf der Bahn oder im Stau mit veränderbaren Abstand zum vorausfahrenden Auto. Navi, Radio etc. sind sehr gut zu gebrauchen. Dezente Innenraumbeleuchtung im dunklen Fußraum leuchtet in der Nacht. Die Bedienung per Touchscreen, Joystick oder Tasten ist gelungen. Entgegen anderen Schaltungen muss man im Mini den Schalthebel nach hinten "kicken", um im manuellen Modus hoch zu schalten.

Mini Clubman Cooper SD  – ab 2019

Technische Daten

  • Baujahr: 01/2018
  • LxBxH: 4253x1800x1441mm
  • Gewicht: 1480kg
  • 4 Zylinder Reihenmotor; 4 Ventile/Zylinder; Twin-Turbo
  • 1995ccm; 190PS/4.000rpm; 400Nm/1.750-2.500rpm
  • Bereifung: 225/45R18
  • 0-100km/h in 7,4s; v(max)=225km/h
  • Tank: 48l
  • Verbrauch: 4,5-6,5l
  • Getriebe: 8-Gang-Automatikgetriebe; Steptronic
  • Frontantrieb
  • 5 Sitze
  • Gepäckraum: 360l bis 1250l
  • Ausführung: Cooper S
  • Farbe: volcanic-orange
  • Neupreis: UVP 45.380 Euro; geleastetes Fahrzeug von B&K, Paderborn

Ausstattung:

  • Pepper-Paket
  • Excitement-Paket
  • Lichtpaket (adaptives LED-Licht u. a.)
  • Ablagepaket
  • Nichtraucherpaket
  • Spiegelpaket
  • Außenspiegelpaket
2019 Mini 11
Das Lederlenkrad des Minis ist für meinen Geschmack etwas glatt; die Handballen berühren zu sehr die Mittelspeiche mit den Schaltern. Das kann man besser lösen. Zentral der Geschwindigkeitsmesser, links daneben Drehzahlmesser, rechts daneben die Tankanzeige. Im Tacho sitzt unten der Bordcomputer mit allen erdenklichen Funktionen, den man auch auf den großen, zentralen Touchscreen anzeigen lassen kann. Auch Neu-Mini-Fahrer finden sich schnell zurecht. Das Head-up-Display ist verstellbar und enthält nur die wichtigsten Infos: Geschwindigkeit, Verkehrszeichen, Navi-Infos.
2019 Mini 12
Der Fahrer (und Beifahrer) sitzt auf gut konturierten Sportsitzen, die rutschfest und elektrisch vielfach verstellbar sind, natürlich auch beheizbar. In der Mittelkonsole ist etwas Platz und eine Induktionsschale zum Laden von Smartphones. Zusätzlich ist USB vorhanden. Die Türablagen sind ausreichend groß. Am Mitteltunnel rechts vorn gibt es noch ein kleines Gepäcknetz.
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